17 Ätzende Arten Einen Surfer Zu Ärgern (Bis Er Weint)

Angry Surfer Gerrit Kesten

Du willst einen Surfer mal so richtig ärgern? Hier ist eine Liste mit 17 Punkten, die du abarbeiten kannst, um den Surfer möglichst schnell zum Ausrasten zu bringen. 

Unser How To Annoy A Surfer 101:

In dir steckt ein kleiner Teufel, der ab und zu herausgelassen werden möchte? Du kannst nicht anders, als dich dem Schabernack hinzugeben? Du möchtest der Welt deine diabolische Seite zeigen?

Unterdrücke diese verborgene Lebenskraft nicht, mein Kind.

Zehre von ihr und lasse sie lieber an einem Surfer heraus. Nachfolgend gebe ich deinem Verstand ein wenig Gedanken-Futter, damit du dieses Ziel möglichst schnell erreichen kannst.

Fangen wir an mit unserem „How To Annoy A Surfer 101“:

 

Technik nutzen – #1:

Du könntest dir ein ferngesteuertes Boot zulegen und den Surfern im Line-up einfach nur auf den Sack gehen. Ich habe hier gleich ein Beispiel für dich parat. Was auf dem Video zu sehen ist, entschuldigt die grauenhafte Videoqualität ein wenig:

 

Diese Aktivität lässt sich zudem hervorragend als Aktivität mit der Familie betreiben, wenn man im Kollektiv negatives Karma in die Welt setzen möchte.

 

Ungehobeltes Verhalten als Surfer – #2:

Geh‘ surfen und halte dich nicht an die ungeschriebenen Regeln unseres wundervollen Sports.

Darunter fällt es, jemandem reinzudroppen, die Vorfahrtsregeln zu ignorieren, Wellen zu snaken, etc. – such‘ es dir aus!

 

Selbstgefälligkeit – #3:

Ideal wäre es, wenn du es irgendwie schaffst, relativ viel Zeit unter Surfern zu verbringen. Das gibt dir die Freiheit, Surfer auch längerfristig und umso mehr zu ärgern.

Ich lege dir ans Herz, dich möglichst wie Charakter #8 aus diesem Beitrag zu verhalten – nämlich wie ein Kook.

Der Haken an der Sache – du wirst dich wahrscheinlich damit begnügen müssen, nie den öffentlichen Wutausbruch von einem genervten Surfer miterleben zu dürfen.

Du beschwörst in den meisten Fällen lediglich unterschwelligen Hass herauf.

 

Werde ein fieser Local – #4:

Zieh‘ ans Wasser und werde zu einem Terrier, der sein Territorium verteidigt.

Wir sprechen davon, dich in einen Einheimischen zu verwandeln, der Localism der negativen Art vorantreibt. Du musst einfach nur jeden fremden Surfer im Line-Up anbellen.

Gerne kannst du auch zu jeder Surf-Session ein Messer ausführen. Das ist ganz dir überlassen.

Falls du ein paar Tips brauchst, wo du dir derartiges Verhalten am besten aneignen kannst, zögere nicht, uns zu schreiben – wir nennen dir gerne ein paar Orte, an denen du unter Umständen im Line-Up auf die Fresse bekommst.

 

Surfbretter misshandeln – #5:

Behandle das Brett eines Surfers, als wäre es aus Granit gebaut.

Tu so, als könne nichts und niemand kann dem Brett etwas anhaben. Bei einem Atomkrieg würden nur Kakerlaken und das Brett von dem anderen Surfer überleben.

Ein mahnender Blick geht hier an die Fluggesellschaften.

 

Surfer Vertreiben – #6:

Lass‘ den Surfer nicht in seinem Van oder seinem Wohnwagen auf der Straße schlafen.

Ob du eine generell unentspannte Person bist oder gleich der Polizei von LA angehörst – dies ist auf jeden Fall ein guter Weg in die Missgunst eines Surfers zu fallen.

 

Ungeliebte Konkurrenz – #7:

Werde Bodyboarder oder Stand-Up Paddler. Und dann snake wie Sau.

Nutze deine Flossen so gut du kannst, um dich bei jeder einzelnen Welle heimlich besser zu positionieren, als der Surfer.

Lasse ihn verhungern. Kenne keine Gnade, mein Kind.

Bis er weint.

 

Sei lebensmüde – #8:

Geh‘ als Strandbesucher bei Shore Break ins Wasser und steh‘ im Weg rum, sodass der Surfer Angst hat, dich mit seinem Surfbrett oder seinen Finnen zu töten und sich daher zwei Mal überlegen muss, ob er eine Welle nimmt.

Du darfst dann aber wirklich keine 10 Meter nach links oder rechts ausweichen.

Schön im Weg bleiben, so ist’s gut.

 

Wegrennen – #9:

Ramm‘ das Brett eines anderen Surfers und verpiss dich dann schnell.

 

Tritt dem Profisport bei – #10:

Werde Judge in der WSL.

Du wirst nicht drum herum kommen, dass dir Groll von sehr vielen Surfern entgegenschlägt.

 

Claim als Profi Surfer jede Welle – #11:

Werde Pro-surfer und claim einfach jede Welle. Ein vom Bluemag auf Facebook hochgeladenes Video zeigt dir, welche Reaktionen du in einem Surfer (in diesem Falle Sevo) hervorrufen kannst.

 

 

Vereine dich mit dem Meer – #12:

Werde eins mit dem Meer, übernimm die Kontrolle und schicke so viele übergroßes Sets Richtung Surfstrand und tu ein paar unschuldigen Surfern extrem weh!

Versuche die Surfer gleichzeitig auch zu ertränken.

 

Sorge für flat days – #13:

Wo wir schon dabei sind, eins mit dem Wasser zu sein – verwandele dich in Poseidon und sorge dafür, dass manche Surfer während ihres Urlaubs aufgrund von schlechten Bedingungen oder fehlendem Swell keine vernünftige Welle zu surfen bekommen.

Wenn du dann nochmal nachtreten magst, stelle sicher, dass die Bedingungen ab dem Tag der Abreise für mindestens 4 Tage makellos sind.

 

Hilfe von Göttern – #14:

Bete zu Zeus und Aiolos.

Werde best friends mit den beiden und bringe sie dazu, dir einen Gefallen zu tun (den du im Umkehrschluss selbstverständlich auch schuldest).

Bitte sie darum, einem Surfer über Tage, oder gar Wochen hinweg heftigen Onshore Wind zu bescheren, sodass das komplette Meer einfach nur verblasen ist.

Gerne kannst du die beiden Götter auch schamlos hintergehen und dein Versprechen nicht einhalten. Würde ich aber wirklich nur tun, wenn du grenzenlos Bock auf Streit hast.

 

Wende Gewalt an – #15:

Verletze einen Surfer so doll, dass er nicht surfen kann.

Du kannst dies auf viele Arten anstellen. Schreibe bei Kevin Prince Boateng’s Foul, dem Wipeout von Owen Wright oder sonstigen Unfällen und Schlägereien genau mit.

Beliebte Körperstellen – die Hände, Arme und Beine eines Surfers.

Egal, ob es deine Absicht war, einen Surfer zu verletzen, oder nicht.

Ewiger Hass sei dir sicher.

 

Nutze Klischees – #16:

Wende während einer Unterhaltung alle Klischees auf den Surfer an.

Gehe grundsätzlich davon aus, dass es sich nicht um einen gebildeten Menschen handeln kann, der Geld verdient oder generell arbeiten geht.

Lasse es ihn spüren und verhalte dich so, als würde seine Armut dich ganz heftig ankotzen.

 

Umweltverschmutzung – #17:

Setze dich an den Strand und packe dein Lunchpaket aus der Plastik-Tüte aus.

Lass‘ diese Tüte schonmal ins Meer wehen.

Dann zimmer dir noch ein paar Dosen Bier rein und lass‘ diese einfach am Strand liegen.

 

Ich hoffe, dass ich dir ein wenig Hilfestellung beim Ärgern geben konnte.

Tüsschen,

Gerrit

Gerrit erblickte das Licht der Welt im Jahre 1991. Neben dem Surfen hat er noch ein Faible für selbst gemachten Eiskaffee und gutes Essen! Gerrit berichtet über den Schabernack, den er tagtäglich so betreibt.

2 Comments

  1. Hey Gerry,

    „…wir nennen dir gerne ein paar Orte, an denen du unter Umständen im Line-Up auf die Fresse bekommst.“ Jetzt mal Hand auf’s Herz – Alter das ist ja wohl nen Witz? Oder? 😉

    Aber weißt du was… das könnten wir auch gerne mal beim Disc Golf einführen. „Junge – das ist MEIN Fairway – kreuz nicht meine Line Alter… ;)))“

    Spaß beiseite – coole Idee und gut ausgeführt. Weiter so Keule! 😉

    lg & gute Wellen
    Janis

    PS: Nettes Video. Allerdings hätte der Dude das Ding auch ruhig zerschmettern können. Dann wäre es noch geiler… 😉

    Reply
    • Haha, ist natürlich nicht ganz ernst gemeint. Aber jeder hat ja so seine eigenen Vorlieben, was die Stimmung im Line Up angeht. Daher weiß man nie.

      Das Disc Golf sieht übrigens sehr witzig aus.

      Reply

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