Die Grundbegriffe des Surfens / Wellenreitens

Wer gerne das Wellenreiten lernen möchte, tut gut daran, vor dem ersten Surfurlaub ein paar Begriffe aus der Surfszene zu erlernen, um sich verständigen zu können oder einfach um zu wissen, wovon die Leute auf dem Wasser reden.

Meist wird auf dem Wasser Englisch gesprochen und in der englischen Sprache werden zumeist englische Begriffe verwendet. Wir fangen jetzt eine 3- oder 4-teilige Serie an, in der wir euch die wichtigsten Surfbegriffe dem Alphabet nach geordnet vorstellen möchten.

180 & 360 – Hierbei handelt es sich um den Rotationsgrad, den ein Surfer mit seinem Surfbrett in der Luft hingelegt hat.

A-Frame – Wenn die Welle bricht, wie ein A und man sie nach links und rechts surfen kann.

Air – Ein Manöver, bei dem die Surfer die Welle verlassen und in die Luft springen (und hoffentlich auch wieder landen). Wer nicht wieder auf dem Brett landet, hat keinen kompletten Air durchgezogen.

Backdoor – Nein, es ist wahrschienlich nicht das Hintertürchen, an das du denkst. Hierbei geht es darum, hinter dem Peak in die Welle zu gehen und weiter zu surfen. Man ist sozusagen fast schon zu spät dran. Wird eigentlich nur gemacht, wenn es sich um eine Tube handelt.

Backside / Backhand – Wenn du mit dem Rücken zur Welle surfst.

Banks/Sandbank – Eine Sandbank im Meer, über die die Wellen brechen.

Barrel – Wenn die Welle innen eine Höhle formt. Das ultimative Ziel eines Surfers ist es, so eine Barrel zu surfen. Wird auch Tube genannt.

Beach Break – Eine Welle, die an einem Sandstrand bricht.

Board – Ganz easy: Das Surfbrett.

Bottom Turn – Nachdem ein Surfer auf dem Brett steht, fährt er die Welle herunter und muss dann unten angekommen entweder nach links oder rechts fahren. Das nennt man einen Bottom Turn.

Carve – Das klassische Manöver im Sport des Wellenreitens. Im Grunde genommen ist es eine Wende auf der Welle.

Choppy – Wenn die Oberfläche der Wellen sehr uneben sind und raue Bedingungen herrschen.

Clean – Wenn eine Welle beispielsweise sauber von links nach rechts bricht und dem Surfer eine viel Fläche zum “arbeiten” gibt.

Close out – Wenn die gesamte Welle gleichzeitig in ihrer gesamten Länge überklappt. Meist nicht surfbar, es sei denn, du möchtest einmal von einer Welle verprügelt werden.

Cutback – Wenn du mit einem sauberen Manöver in die entgegengesetzte Richtung auf der Welle in surfst.

Dawn Patrol – Wenn du morgens surfen gehst, bevor du irgendetwas anderes tust. Meist zahlt sich das mit einem leeren Line Up aus.

Ding – Wenn dein Surfbrett beschädigt ist. Hier ist aber eher die Rede von Dellen, nicht von komplett durchgebrochenen Surfboards.

Drop in – Merkt euch: Man droppt niemandem rein! Die wichtigste Regel auf dem Wasser. Hier könnt ihr die ungeschriebenen Regeln des Surfens nochmal nachlesen. Wenn jemand Vorfahrt hat (und oftmals schon in der Welle ist), darfst du nicht auch in die Welle gehen. Das wird als Drop In bezeichnet und macht Surfer sehr, sehr wütend.

Duck Diving – Beim duck diven wird das Brett vor einer anrollenden Welle unter Wasser gedrückt und man taucht drunter her, ohne das Brett loszulassen. Wie ein kleiner Torpedo.

Nächste Woche geht es bei dem Buchstaben E weiter!

Euer Wavebutler Team ≈

Gerrit

Gerrit

Gerrit erblickte das Licht der Welt im Jahre 1991 und gründete zarte 24 Jahre später Wavebutler. Gut Ding will schließlich Weile haben. Seither berichtet Gerrit auf dem Wavebutler Blog über Neuigkeiten aus der Surf-Welt sowie über alles, was die Geschäftsseite von Wavebutler anbelangt.

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