Regeln Beim Surfen

Die 11 Wichtigsten Regeln Beim Surfen

Beachte diese 11 Regeln beim Surfen und du bekommst im Wasser so gut wie sicher keinen auf die Fresse. Hört sich nach einem fairen Deal an, oder?

Regeln beim Surfen gibt es nicht. Zumindest keine offiziellen.

Bisher hat noch niemand eine Surfpolizei oder etwas derartiges gesehen. Doch natürlich hat sich unter Surfern eine Art Kodex entwickelt.

Dieser verursacht ab und an Streit auf dem Wasser.

Generell sind in der blumigen Kultur glücklicherweise nicht so viele Regeln beim Surfen von Nöten, denn Surfer sind durch den Sport von Natur aus recht entspannt und es geht beim Surfen im Großen und Ganzen darum, dass jeder Spaß hat.

Manchmal scheiden sich jedoch die Geister und es macht daher tatsächlich Sinn, diesen einfachen Regeln beim Surfen zu folgen.

Damit jeder die pure Gewalt und Macht des Meeres einigermaßen unter Kontrolle haben kann, ist es nötig, dass man sich beim Surfen auf dem Wasser richtig verhält, sodass niemandem etwas passiert.

Denn: Bretter tun weh und Finnen sind scharf, das wissen wir alle. 

Oftmals achten gerade Anfänger nicht auf diese Regeln, die in jedem Surf Camp meiner Meinung nach als erstes erklärt werden sollten (aber leider nicht immer werden).

 

Regeln Beim Surfen – #1 – Board nicht verlieren:

Es ist wie mit einem Hund: Du solltest auf dein Board aufpassen.

Ja, das Board ist auch an der Leine.

Aber es geht um viel mehr, als darum, dass du die Leash an deinem Bein befestigen solltest. Das versteht sich nämlich von selbst.

Es geht darum, dass die Leash auch eine gewisse Reichweite hat. Daher bitte immer darauf achten, wohin dein Brett und dein Körper geschleudert werden könnten.

Gerade, wenn ein größeres Set hereinkommt und jemand hinter dir ist, könnte das Brett potentiell im Gesicht deines Sportsfreundes landen. Das macht diese zu einer der wichtigsten Regeln beim Surfen.

Wir wollen schließlich nicht, dass am Strand nur noch verunstaltete Gesichter herumlaufen, oder?

Das Gleiche gilt übrigens, wenn du eine Welle absurfst und danach aus der Welle “aussteigst”.

Kontrolliert oder unkontrolliert, das sei jetzt mal dahingestellt – gefährdest du jemanden, wenn du das Brett beim Verlassen der Welle nicht festhältst?

 

Regeln beim Surfen – #2 – Auf andere Boards achten:

Es gibt auch Regeln beim Surfen, die nur für dich von Vorteil sind. Diese ist eine davon.

Die Bretter anderer Menschen können dich sehr böse verletzen, auch wenn sie es nicht so meinen (Bretter sind generell ein friedliches Volk).

Falls du tatsächlich in Gefahr bist, solltest du vom Brett herunterspringen und so tief wie möglich abtauchen. Denn die folgende Taktik wird nicht funktionieren:

 

 

Regeln beim Surfen – #3 – Vorfahrt / Rein droppen:

Beim Surfen hat derjenige Vorfahrt, der beim Brechen der Welle näher am Weisswasser ist.

Ohne Ausnahme.

Demnach solltest du beim Anpaddeln der Welle in alle möglichen Richtung schauen. Bis auf den spirituellen Blick in dich selbst hinein, den kannst du dir in der Sekunde grad ersparen. 

Viele machen den Fehler und konzentrieren sich auf die Richtung, in die sie fahren möchten bzw. in die Richtung in die die Welle bricht.

Richtig wäre es, aber auch zur anderen Seite zu blicken, um zu schauen, ob dort vielleicht ein anderer Surfer näher am Weisswasser sitzt und damit besser positioniert ist, als du. Gehst du trotzdem in die Welle, so droppst du jemandem rein

Und das zieht Streit nach sich.

Ab und zu wirst du Longboarder sehen, die eine Welle viel weiter draußen surfen (können), obwohl die Welle noch nicht gebrochen ist. Das revidiert diese Regel aber keineswegs und du kannst dir die Welle trotzdem holen, wenn du richtig sitzt.

Und mutig genug bist.

 

Regeln beim Surfen – #4 – Weg freihalten:

Wenn du gerade vom Strand ins Line Up paddeln möchtest und dir ein Surfer auf einer Welle entgegenkommt, wäre es sehr weise, dich entsprechend der Regeln beim Surfen zu verhalten. 

Ansonsten riskierst du ein blaues Auge vom Brett sowie den Ärger des Surfers. Und damit gleich noch ein blaues Auge.

Dein Verstand wird dir sagen, dass du vom Weißwasser wegpaddeln sollst. Ist an sich auch gar nicht so unklug, da das Weißwasser für dich unangenehm sein könnte.

Jedoch würdest du dadurch in den Weg des Surfers paddeln. Dieser möchte genau diesen, noch nicht gebrochenen Teil der Welle absurfen. Und möchtest du Schuld daran sein, dass die unendliche Freude aus seinen Augen erlischt und sein innerlicher Satan eine Chance dazu hat, sich zu zeigen?

Hab ich mir gedacht.

Daher merken: Immer ins Weißwasser ausweichen, wenn dir ein Surfer auf einer Welle entgegenkommt.

So wissen sowohl du, als auch der Surfer in der Welle, wohin du paddeln wirst und ihr vermeidet einen unangenehmen Crash.

 

Regeln beim Surfen – #5 – Schütze deinen Kopf:

Diese Regel erklärt sich von selbst.

Schütze immer deinen Kopf, indem du bei einem Sturz oder wenn du mal vom Weißwasser gewaschen wirst, deine Arme um deinen Kopf schlingst. So wie es Kaa bei Mogli tun würde.

Schütze vor allem auch deine Augen, denn im schlimmsten Falle wird eine deiner Finnen wie eine Kreditkarte dadurch gezogen.

Ouchies, ouchies.

 

Regeln beim Surfen – #6 – Kein Snaken:

Wo wir grad schon bei Kaa und Schlangen waren – sei kein Dieb!

Stehlen ist unhöflich, wusstest du das nicht?

Was genau damit gemeint ist: Heimlich um jemanden herum paddeln, damit du näher am Peak sitzt und somit Vorfahrt hast. Und das, obwohl du wusstest, dass der andere Surfer eigentlich schon perfekt saß.

 

Regeln beim Surfen – #7 – Kein Hogging:

Machen wir weiter mit den Begriffen aus dem Reich der Tiere.

Und zwar kannst du “to hog” mit “sich etwas selbstsüchtig aneignen” übersetzen.

Oder du übersetzt es mit dem Wort Schwein.

Wir sprechen hier von den Surfern, die ohne Pause eine Welle nach der anderen nehmen. Oftmals ist hier auch snaken mit im Spiel, ganz üble Kombination.

Selbst die Pro’s tun dies nicht, obwohl sie wirklich jede Welle rechtmäßig bekommen könnten.

Es sollte lieber ein Geben und ein Nehmen sein. Gib’ eine Welle ab und bekomme ein unendlich dankbares Grinsen zurück!

 

 

Regeln beim Surfen – #8 – Hilf anderen:

Wie im letzten Satz beschrieben, kannst du schon dadurch helfen, dass du anderen Surfern Wellen schenkst. Und das auch, wenn nicht gerade Weihnachten ist.

Gerade Anfänger benötigen viele Wellen, um besser zu werden. Und Anfänger, die besser werden, brechen die Regeln beim Surfen seltener.

Win-win, oder?

Über das korrekte Verhalten bei Gefahr haben wir ja bereits gesprochen. Sollte es jemandem nicht gelingen, sich zu schützen und er oder sie verletzt sich, solltest du sofort zur Hilfe eilen.

Wir sind schließlich eine Community der Liebe und Hilfsbereitschaft.

 

Regeln beim Surfen – #9 – Respektiere den Strand:

Du musst ihm nicht gleich High 5s geben, wobei er sich auch darüber freut.

Sorg’ einfach dafür, dass du den Strand sauberer verlässt, als du ihn vorgefunden hast. Damit tust du Mutter Erde und dir selbst schon einen riesigen Gefallen.

Falls dir das noch nicht genug ist, kannst du jederzeit wundervolle Charities unterstützen.

 

Regeln beim Surfen – #10 – Können richtig einschätzen:

Du würdest doch auch nicht gleich nach deiner bestandenen Führerscheinprüfung direkt einen Bus durch London lenken wollen, oder?

Sehe ich auch so.

Daher frage dich bitte immer vorher, wie gut du schon bist, bevor du zum einem Peak paddelst. Reicht dein Können für diese Welle aus?

Eine der Regeln beim Surfen, die in heftigen Verletzungen enden kann, wenn sie missachtet wird.

 

Regeln beim Surfen – #11 – Kommunikation:

Wenn du dich dazu entscheidest, zu einem anspruchsvolleren Peak zu paddeln, kommuniziere den anderen Surfern, was du tust.

Es hat noch niemandem geschadet “Ich geh’!” zu brüllen, nur um einen fatalen drop-in zu vermeiden.

Es hilft auch immer, wenn du angibst, ob du die Welle nach links oder rechts surfen willst. Oder wenn du zu tief anpaddelst und jemand anders besser sitzt. Oder wenn jemand im Weg liegt. Oder wenn…

Ich nehme an, du verstehst, was ich meine.

Hier sind die Regeln beim Surfen noch einmal etwas anschaulicher dargestellt:

Surf Etiquette Regeln Beim Surfen

 

Gerrit

Gerrit

Gerrit erblickte das Licht der Welt im Jahre 1991 und gründete zarte 24 Jahre später Wavebutler. Gut Ding will schließlich Weile haben. Seither berichtet Gerrit auf dem Wavebutler Blog über Neuigkeiten aus der Surf-Welt sowie über alles, was die Geschäftsseite von Wavebutler anbelangt.

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