Die 100 Wichtigsten Grundbegriffe Vom Surfen & Wellenreiten

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Wer gerne das Wellenreiten lernen möchte, tut gut daran, vor dem ersten Surfurlaub ein paar Surf Begriffe aus der Surfszene zu erlernen, um sich verständigen zu können oder einfach um zu wissen, wovon die Leute auf dem Wasser reden.

Meist wird auf dem Wasser Englisch gesprochen und in der englischen Sprache werden zumeist englische Surf Begriffe verwendet. Nachfolgend erklären wir dir die 100 wichtigsten Surf Begriffe. Du kannst diese Surf Begriffe einfach filtern, indem du mit STRG + F nach dem Surf Begriff suchst, den du nicht verstehst. 

180 & 360 – Hierbei handelt es sich um den Rotationsgrad, den ein Surfer mit seinem Surfbrett in der Luft hingelegt hat.

A-Frame – Wenn die Welle bricht, wie ein A und man sie nach links und rechts surfen kann.

Air – Ein Manöver, bei dem die Surfer die Welle verlassen und in die Luft springen (und hoffentlich auch wieder landen). Wer nicht wieder auf dem Brett landet, hat keinen kompletten Air durchgezogen.

Backdoor – Nein, es ist wahrscheinlich nicht das Hintertürchen, an das du denkst. Hierbei geht es darum, hinter dem Peak in die Welle zu gehen und weiter zu surfen. Man ist sozusagen fast schon zu spät dran. Wird eigentlich nur gemacht, wenn es sich um eine Tube handelt.

Backside – Wenn du mit dem Rücken zur Welle surfst.

Banks/Sandbank – Eine Sandbank im Meer, über die die Wellen brechen.

Barrel – Wenn die Welle innen eine Höhle formt. Das ultimative Ziel eines Surfers ist es, so eine Barrel zu surfen. Wird auch Tube genannt.

Beach Break – Eine Welle, die an einem Sandstrand bricht.

Board – Ganz easy: Das Surfbrett.

Bottom Turn – Nachdem ein Surfer auf dem Brett steht, fährt er die Welle herunter und muss dann unten angekommen entweder nach links oder rechts fahren. Das nennt man einen Bottom Turn.

Carve – Das klassische Manöver im Sport des Wellenreitens. Im Grunde genommen ist es eine Wende auf der Welle.

Choppy – Wenn die Oberfläche der Wellen sehr uneben sind und raue Bedingungen herrschen.

Clean – Wenn eine Welle beispielsweise sauber von links nach rechts bricht und dem Surfer eine viel Fläche zum “arbeiten” gibt.

Close out – Wenn die gesamte Welle gleichzeitig in ihrer gesamten Länge überklappt. Meist nicht surfbar, es sei denn, du möchtest einmal von einer Welle verprügelt werden.

Cutback – Wenn du mit einem sauberen Manöver in die entgegengesetzte Richtung auf der Welle in surfst.

Dawn Patrol – Wenn du morgens surfen gehst, bevor du irgendetwas anderes tust. Meist zahlt sich das mit einem leeren Line Up aus.

Ding – Wenn dein Surfbrett beschädigt ist. Hier ist aber eher die Rede von Dellen, nicht von komplett durchgebrochenen Surfboards.

Drop in – Merkt euch: Man dropped niemandem rein! Die wichtigste Regel auf dem Wasser. Hier könnt ihr die ungeschriebenen Regeln des Surfens nochmal nachlesen. Wenn jemand Vorfahrt hat (und oftmals schon in der Welle ist), darfst du nicht auch in die Welle gehen. Das wird als Drop In bezeichnet und macht Surfer sehr, sehr wütend.

Duck Diving – Beim duck diven wird das Brett vor einer anrollenden Welle unter Wasser gedrückt und man taucht drunter her, ohne das Brett loszulassen. Wie ein kleiner Torpedo.

Endless summer – Der bekannteste aller Surffilme. Wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte ihn sich unbedingt anschauen. Er ist auch heute noch kein Stück langweilig und trockener 60er Humor ist inbegriffen!

Eskimo Roll – Das Duckdiven der Longboarder. Sobald das Wasser kurz davor ist, dich und dein Surfbrett wieder mit in Richtung Strand zu nehmen, machst du eine Rolle, sodass dein Körper unter Wasser ist und die Finnen des Malibus gen Himmel zeigen. Natürlich sollst du nicht für immer in dieser Position verharren, denn das würde aller Wahrscheinlichkeit nach nicht gut für dich enden.

Face – Der Teil der Welle, der noch nicht gebrochen ist und mit dem ein Surfer “arbeiten” kann.

Fakie – Wenn jemand mit dem Tail (Finnen zuerst) vorne surft. Er surft sozusagen falsch herum.

FCS – Bedeutet ausgeschrieben Fin Control System. Es ermöglicht dir, die Finnen von deinem Brett abzuschrauben, was sehr nützlich zum Reisen ist, damit das Surfbrett dünner ist.

Fin – Ganz easy, die Finne von einem Surfbrett oder einem Hai (schlechter Witz).

Firing – Wird benutzt, wenn der Surf gut ist und die Wellen perfekt brechen.

Fish – Die Form eines Surfbrettes, das für kleine Wellen ideal ist, da es recht dick und kurz ist. Durch den Auftrieb ist es leicht, Wellen zu erwischen. Gleichzeitig bleibt es schön wendig, durch die Kürze.

Flat – Keine Wellen – Viel Mittelmeer Style. Der Albtraum.

Foamies – Das perfekte Board für Anfänger. Es besteht aus Schaumstoff und eignet sich hervorragend, um auf dem Weißwasser das Stehen zu üben.

Frontside – Wenn du eine Welle absurfst und dein Körper dabei in Richtung Welle zeigt. Der Rücken ist logischerweise dem Strand zugewendet.

Glassy – Eine Welle ohne jegliche Dellen, als würdest du auf einer gebogenen Glasscheibe surfen.

Gnarly – Gefährliche Bedingungen. Solche Wellen solltest du vor allem als Anfänger nicht versuchen zu reiten.

Goofy – Wenn du auf dem Brett aufstehst und mit dem rechten Fuß vorne stehst, dann bist du ein Goofyfoot. So wie der Autor dieses Textes.

Green Room – Die Höhle in der Tube. Da wo jeder Surfer sein möchte.

Grom – Ein junger oder unerfahrener Surfer.

Hang loose – Ein Surfergruß, den man vor allem auf Fotos von Leuten sieht, die neben ihrem Foamie stehen und zum ersten Mal wellenreiten waren.

Hang ten – Wenn du eine Welle mit deinem Longboard surfst und mit beiden Füßen komplett auf der Spitze/Nose des Brettes stehst.

Hollow – Wellen, die Tubes und Barrels erzeugen sind hollow (ausgehöhlt).

Indo – Ist die Abkürzung für Indonesia/Indonesien, wo es zahlreiche bekannte Surfspots gibt. Immer gut für einen Surf Trip.

Inside – Der Teil der Welle und des Weißwassers, der schon gebrochen ist. Sollte dir jemand auf einer Welle entgegenkommen, solltest du immer dorthin paddeln.

Kick out – Falls du irgendwann einmal gut genug sein solltest, eine Welle ruhig zu Ende surfen zu können, kannst du aus der Welle herausfahren. Sozusagen fährst du über den Hügel und hinten wieder raus.

Kook – Ein blutiger Anfänger oder jemand der schlichtweg nicht gut im Surfen ist. Jemand der es hart versucht. Jemand der surft, um cool auszusehen. Jemand, der sich nicht an die allgemein bekannten Regeln hält.

Layback – Ein wunderschöner Move, bei dem sich der Surfer bei einem Turn in die Welle legt. Hier zeigt John John Florence, wie es richtig geht.

Leash – Das Seil, das deinen Knöchel mit deinem Brett verbindet. So verliert ihr euch nie und könnt zusammen glücklich in den Sonnenuntergang reiten.

Left – Eine Welle, die aus der Sicht des Surfers (während er in Richtung Strand schaut) von rechts nach links bricht.

Line up – Das ist die Zone hinter dem Punkt, wo die Wellen brechen. Dort warten die Surfer in Ruhe auf ihre Wellen.

Lip – Der oberste Teil einer brechenden Welle, sozusagen genau vor dem Face.

Longboard – Ein langes Surfbrett mit einer runden Nose.

Mal/Malibu – Ein anderes Wort für das Longboard.

Men in grey suits – Unsere Freunde, die Haie.

Messy – Eine close out Welle, die unregelmäßig bricht. Normalerweise nicht sehr gut zu surfen. Verursacht wird diese Art von Welle meistens durch Onshore oder Cross-shore Wind.

Nose – Die Spitze des Brettes, die vor dir liegt, wenn du paddelst oder surfst.

Offshore – Wenn der Wind landabwärts bläst und somit perfekte Bedingungen zum Surfen bietet. Durch den Offshore Wind bleibt die Welle recht lange stehen, bevor sie (meistens mit Barrels) bricht.

Onshore – Der Onshore Wind bläst vom Meer auf das Land, was eigentlich nicht gut ist. Aber man sagt mittlerweile “onshore is the new offshore”, denn diese Windrichtung ist für Aerials besser.

Outside – Die Zone hinter dem Line-up. Falls jemand diesen Begriff laut ruft, ist das eine Warnung, dass eine überdurchschnittlich große Welle angerollt kommt, die dann alle aus dem Line-up zum Strand tragen würde.

Overhead – Wellen, die größer sind als der Surfer, der in der Welle steht.

Party Wave – Wenn mehrere Surfer eine Welle gleichzeitig surfen.

Peak – Der Punkt der Welle, der zuerst bricht. Dort, wo du zuerst Weißwasser siehst. Zudem ist Peak Teil des Namens von Nalu Peak, die schöne Bretter designed.

Pocket – Der Punkt, an dem die Welle am meisten Power hat. Man findet die Pocket kurz vor dem Part, wo die Welle bricht.

Pop up – Der Move, den du machst, um aufzustehen. Du liegst erst und dann stehst du. Dazwischen ist der Pop up.

Priority – Hier geht es um die Vorfahrt bzw. die Vorfahrtsregeln (die jeder beachten sollte).

Pumping – Das Wort hat zwei Bedeutungen. Einmal ist es der Move, mit dem Surfer Schwung holen und Geschwindigkeit erzeugen. Zum anderen handelt es sich um einen ansehnlichen Swell, bei dem die Wellen viel Power haben. Eigentlich perfekt zum Surfen.

Quiver – Das ist das Board-Arsenal eines Surfers. Die Jungs von der World Surf Tour haben ein ziemlich großes Quiver.

Rail – Die Seiten deines Surfbrettes, laufen von der Nose bis zum Tail und wieder zurück.

Regular – Wenn du beim Wellenreiten mit den linken Fuß vorne stehst, dann bist du ein regular. Wir erinnern uns, mit rechts vorne heißt goofy.

Riptide – Eine starke Strömung, die auf das offene Meer hinauszieht. Sie kann für Schwimmer als auch Surfer gefährlich werden.

Sex Wax – Eine ziemlich coole Surfwachs Marke. Mr. Zogs Sex Wax.

Shacked – In einer fetten Tube komplett hinter dem Vorhang verschwinden.

Shaka – Wir haben uns bei dem Thema Hang loose bereits darauf bezogen. Ein Handzeichen, bei dem du den kleinen Finger und den Daumen herausstreckst.

Shore Break – wenn Wellen direkt auf Sand brechen.

Snake – Jemand, der bei einer heranrollenden Welle schnell um dich herumpaddelt, um näher am Peak zu sitzen und das Recht auf die Welle zu haben. Solche Leute machen das Line-Up ziemlich unentspannt.

Spit – Wenn am Ende einer Welle/Tube Spray herauskommt. Die Welle spuckt sozusagen.

Stick – Slang für ein (dünnes & kurzes) Surfbrett.

Swell – Hierbei wird sich auf echte Wellen bezogen, die nicht vom Wind erzeugt werden.

Tail – Das hintere Ende deines Surfbrettes. Also gegenüber von deiner Nose.

Tow in – Riiiiiesige Wellen kann man oft nur bekommen, wenn man von einem Jetski hineingezogen wird. Das nennt man dann tow in.

Thruster – Der Name für ein Brett mit 3 Finnen.

Tube – Wird auch Barrel genannt. Wenn die Welle eine Höhle für dich vorbereitet, sodass du  ganz geschmeidig darin surfen kannst.

Twin fin – Ein Brett mit nur 2 Finnen.

Wax – Hierbei ist die Rede von Surfwachs. Er verhindert, dass deine Füße beim Surfen vom Brett rutschen. Und er riecht sehr, sehr gut. Nicht süchtig werden!

Wetsuit – Ein Neopren Anzug, damit dir im Wasser nicht kalt wird. Er macht dich jedoch auch langsamer. Falls du es also ohne Wetsuit aushälst, hast du vielleicht mehr Spaß im Wasser.

Wipe-out – Wenn du von deinem Brett fällst. Gib das Wort ruhig mal bei Youtube ein, ist sehr amüsant.

WSL – Die Rede ist von der World Surf League, die die offiziellen Surf Contests und die Surf Liga rund um den Globus organisiert.

Gerrit erblickte das Licht der Welt im Jahre 1991. Neben dem Surfen hat er noch ein Faible für selbst gemachten Eiskaffee und gutes Essen! Gerrit berichtet über den Schabernack, den er tagtäglich so betreibt.

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