Perfekte Wellen Surfen in Europa

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Perfekte Wellen Surfen in Europa

Surfen wird immer mehr zur Trendsportart.

Wenn man es einmal für sich entdeckt hat, ist es unmöglich, sich das Gefühl mit der Welle im Einklang zu sein, jemals wieder aus dem Kopf zu schlagen. Dann kauft man sich das erste Surfbrett und ehe man es sich versieht, geht man nur noch zur Arbeit, um sich den nächsten Surf Urlaub zu ermöglichen.

Es steht fest, dass das Gefühl unbeschreiblich ist, wenn man vom Salzwasser durchgespült, komplett fertig, von der Sonne geküsst, nach einer Surf– Session am Strand sitzt und die Zehen im Sand vergräbt.

Erkennst du dich wieder?

So ging es auch mir – ein ewiges Dilemma zwischen dem realen Alltag und der Idee ein unbeschwertes Leben am Strand zu verbringen. Und dann habe ich einfach meine Sachen gepackt, um den Traum zum Beruf zu machen … als Surf-Trainerin.

Surfen in Europa – Kriterien

Obwohl ich bereits mehr als 1 Jahrzehnt auf der ganzen Welt unterwegs bin – eigentlich sind es schon fast 2 Jahrzehnte – habe ich gerade in letzter Zeit das Surfen in Europa für mich entdeckt. Bei der Auswahl an Surfdestinationen sind für mich, als auch für alle, die nach einer guten Erfahrung beim Surfen in Europa suchen, einige Punkte zu beachten.

  1. Die Wellen an sich
  2. Die Jahreszeit
  3. Die Wärme des Wassers
  4. Passende Surfschulen
  5. Das Surfer-Volk

Um gleich auf den ersten Punkt Bezug zu nehmen, fange ich bei meiner Suche mit der Größe der Wellen an. Und natürlich der Beständigkeit.

Je nach Erfahrung, Selbsteinschätzung und Angebot, findet man ziemlich genau, wonach man sucht. Das steht natürlich im direkten Bezug mit Punkt 2. Denn mit der Jahreszeit verändert sich die Strömung, Größe, Häufigkeit der Sets.

Im Grunde genommen einfach alles.

Gerade dafür gibt es eigene Internetseiten wie Magic Seaweed und Ähnliches. So bin ich auf mehrere Surf Destinationen gestoßen, von denen ich zuvor noch nicht gehört hatte und bin in Portugal, Sardinien, England, Frankreich und sogar im Alm- Kanal Salzburg, sowie in der stehenden Welle in München gelandet.

Da soll mal jemand sagen, dass das Surfen in Europa nicht abwechslungsreich ist.

 

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Surfen in Europa – Umstände

Wenn man in Europa surfen will, muss man sich mit der Tatsache abfinden, dass man sich täglich in einen Wetsuit quetschen muss. Das Wasser ist sonst fast immer zu kalt. Selbst in den südlichsten Regionen, wie Portugal, Spanien, ja sogar den kanarischen Inseln, muss man oftmals zum Wetsuit greifen.

Mittlerweile habe ich das Shoppen von Neoprenanzügen für mich entdeckt und man findet mich im hautengen, lilafarbenen Billabong Wetsuit. Ich gebe es zu, ich steche beim Surfen und Unterrichten etwas aus der Menge.

Surfen in Europa – England

Eine Entdeckung, die mir eher zufällig widerfahren ist, bezieht sich auf England. Denn das sonnige Cornwall deckt Punkt 4 und 5 ab. Wer hätte gedacht, dass man in England, das ja eigentlich für regen und Kälte bekannt ist, unglaublich gut surfen kann? Und zwar das ganze Jahr lang?

Durch eine Bekanntschaft in der Karibik bin ich dort gelandet und war wirklich begeistert vom “coolen Surfer Vibe”, der mir vom ersten Moment an entgegengeschlagen ist. Trotz anfänglicher 2°C Außentemperatur im Mai, und nicht viel wärmerer Wassertemperatur, tragen dort alle kurze Hosen, sobald sich die Sonne einen Moment lang zeigt.

Es gibt so gar keinen Dress-Code, denn momentan ist sogar das sogenannte “Towel Dress” in Mode, wobei man ausschließlich ein Kleid aus Handtuchstoff trägt. Mit Löchern an der Seite. Diese sind für die Arme gedacht sind, die gelegentlich einen Side-Boob Blick erlauben.

Ganz unerwartet stößt man beim Surfen in Europa beziehungsweise in Cornwall auf eine lockere Arbeitsmoral und auch der Tag startet nie vor 9:30. Mir wurde auf meinem Surftrip das Glück zu Teil, den letzten verfügbaren Wohnwagen am Strand zu ergattern, welcher ganz komfortabel mit Bett, aber ohne Bad und fließend Wasser ausgestattet war. Es stellte sich dann doch als besser heraus, als die Zelt Option… wie gesagt im Mai… bei 2°C Außentemperatur.

Wer sich in Cornwall auskennt, hat bestimmt schon von Newquay gehört. Und wer sich richtig gut auskennt, hat vermutlich trotzdem noch nie von Polzeath gehört. Ein klitzekleines Dorf, inmitten einer idyllischen Bilderbuch-Landschaft und erstaunlich guten Wellen.

Also ein richtiger Geheimtipp beim Surfen in England.

Es gibt mehrere Surfschulen dort, aber nur eine direkt am Strand. Sogar so direkt, dass wir herausfanden, dass unsere Surfboard Container schwimmen können, wenn es sein muss. Bei Hochwasser zum Beispiel. Kurz gesagt, man muss sein Surfbrett gar nicht weit tragen, sondern kann quasi direkt darauf steigen und lospaddeln.

Die Surfschule nennt sich Wavehunters und sie vertreten die Farbe Blau. Damit meine ich, dass sie nicht zu übersehen sind mit ihren 3 blitz-blauen Containern, in denen das ganze Surfschulen-Equipment untergebracht ist.

Und auch wenn dies keine Werbung für eine bestimmte Surfschule sein soll, war es doch diese, die mir das Surfen in Europa schmackhaft gemacht hat.

Man muss nämlich gar nicht um die ganze Welt fliegen, um auf glasige Wellen zu stoßen. Man muss eigentlich nur für 85€ nach Newquay fliegen und ein Zelt mitbringen. Das ganze Surf Equipment gibt es dort zu leihen, inklusive dem modisch fraglichen Side-Boob-Towel-Dress.

 


 

Dieser Beitrag wurde von Theresa verfasst.

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Gerrit erblickte das Licht der Welt im Jahre 1991. Neben seiner Passion für das Surfen hat er noch ein Faible für selbst gemachten Eiskaffee und gutes Essen!

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