Kinder Unter 18 Alleine Im Surfcamp – Geht Das?

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Minderjährige Kinder im Surfcamp

Kinder im Surfcamp – kann ich meine minderjährigen Kinder unbesorgt alleine in den Surfurlaub bzw. ins Surfcamp schicken? Auch wenn sie minderjährig sind?

Die kurze Antwort lautet: ja.

Die lange Antwort ist nicht so ganz leicht.

Sie wird vielleicht ein wenig gegen deinen siebten Eltern-Sinn gehen. Dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass ein Surfcamp der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern nur gut tun kann.

Fangen wir mal ganz vorne an.

 

Die Ausgangssituation der Eltern

Du bist ein wenig besorgt, dass deine Kinder

– während des Surftrips bzw. der Auslandsreise verschwinden
– den ungeahnten Gefahren des Meeres ausgesetzt sind
– mit Alkohol in Berührung kommen
– keinen Spaß im Surfcamp haben.

Habe ich irgendetwas vergessen?

Ich glaube nicht.

Dann möchte ich die folgenden Stichpunkte mal ordnungsgemäß abarbeiten.

 

Minderjährige Kinder im Surfcamp Verschwinden Nicht

Deine Kinder verschwinden nicht.

Ich bin im Alter von 10 Jahren mal alleine von Deutschland über Paris nach Toulouse geflogen und auf dem Zwischenstopp beinahe Flöten gegangen – aber selbst wenn das passiert, kannst du dir sicher sein, dass sich jemand von der schuldigen Airline zu 120% um dein Kind kümmert und dein Sohn oder deine Tochter sicher am Ziel ankommt und obendrauf für den Rest des Jahres wahrscheinlich gratis First Class fliegt.

Bei Surfcamps ist das nicht anders – sie sind sich komplett bewusst, was für eine Verantwortung sie übernehmen und sind auch vorbereitet, für diese einzutreten.

Die Busfahrten und Flüge sind bis ins letzte Detail durchgeplant und du brauchst dir wirklich keine Sorgen zu machen. Zumal du immer eine Telefonnummer vom Camp gestellt bekommst unter der du dich melden kannst (was oftmals nicht notwendig ist).

Hinzu kommen die ganzen Möglichkeiten, den derzeitigen Standort von deinem Kind über Apps wie „Meine Freunde“ nachzuverfolgen.

 

Kinder Surfcamp Alkohol nicht erlaubt

 

Kinder im Surfcamp – Unfälle im Meer

Wo wir schon bei Verantwortung sind – nicht jeder darf einfach so eine Surfschule in Europa anmelden.

Du musst bestimmte Voraussetzungen erfüllen und diese werden Jahr für Jahr überprüft. Unsere Partner-Surfcamps beschäftigen allesamt zertifizierte Surflehrer, die in jeglichen Wind- und Wetterbedingungen stets den Überblick über ihre Surfgruppe behalten.

Sie machen beim Surfen im Meer mit Kindern einen besseren Job als Eltern jemals könnten. Deine Kinder sind in guten Händen.

Oder wann genau hast du nochmal deinen letzten Erste-Hilfe-Kurs durchlaufen?

 

Kinder im Surfcamp & Alkohol

Gesetz ist Gesetz.

Nicht nur der Ruf, sondern die gesamte Legalität eines Geschäfts steht hier auf dem Spiel. Und wir sind nun mal nicht mehr in den 90ern, wo Surfer tun und ausprobieren, was sie möchten. Wir reden hier von Surfcamps, die größtenteils Millionen im Jahr umsetzen.

Du erwartest doch auch nicht, dass deine minderjährigen Kinder auf einem von der Deutschen Bank oder gar der Schule organisierten Ausflug vom Anbieter Alkohol ausgeschüttet bekommen, oder?

Bei Surfcamps sieht es nicht anders aus.

Es gibt vom Gesetz vorgeschriebene Regeln und an diese muss man sich halten. Und wenn dein Kind sich im Supermarkt irgendwie Alkohol erschleicht, hat das nichts mit dem Surfcamp zu tun, sondern mit der Erziehung. Das Surfcamp kann nicht jedem Kind eine GoPro umschnallen und sie 24 Stunden an 7 Tagen überwachen. Denn dann läge de Preis vom Surftrip mal locker beim 10-fachen von dem, was du jetzt bezahlst.

Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Der Wille eines Kindes ist zu 100% eine Sache der Eltern.

Ein Surfcamp wird deinem minderjährigen Kind aber niemals Alkohol ausschenken oder sie an einen Ort bringen, wo dies getan wird.

 

Kinder im Surfcamp – Isolation

Du hast die Vorahnung, dass dein Kind sich nicht wohlfühlen oder keinen Anschluss finden wird?

Dann tut es mir Leid dies ungeschmückt zu sagen – aber diese Probleme entstehen nur in deinem Kopf.

Kinder lachen zusammen, Kinder zoffen sich. Wie dem auch sei – du kannst dir sicher sein, dass die Betreuer vom Surfcamp sich bei negativen Events dazwischenschalten, wo nur möglich.

Wenn dir das nicht reicht und du das nicht akzeptieren kannst oder möchtest, dann solltest du deine Kinder am besten gleich von der Schule in Deutschland nach Hause holen – denn das ist der Alltag eines Kindes!

Konfrontationen gehören in der Persönlichkeitsbildung eines Kindes dazu. Davon mal ganz abgesehen, kann ich dir garantieren, dass in Surfcamps deutlich weniger Streit oder schlechte herrscht als irgendwo sonst auf der Welt.

Warum?

Keine Eltern, Sonne, Surfen, gute Laune, coole Betreuer…was will man mehr als Kind?

Mach dir weniger Sorgen und hab mehr Mut.

Du wirst es nicht bereuen und dein Kind wird dir eines Tages für die Zeit im Surfcamp danken 🙂 Alternativ solltest du vielleicht am besten direkt mitfahren und dabei ein Surfcamp für Familien aussuchen.

 

Surfcamps Familien Surfurlaub

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Gerrit erblickte das Licht der Welt im Jahre 1991. Neben seiner Passion für das Surfen hat er noch ein Faible für selbst gemachten Eiskaffee und gutes Essen!

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