Surfen im Dezember und November

Sri Lanka Surfen im November Surfen im Dezember

Surfen im November /
Surfen im Dezember


Was ist das Schönste am Surfen im Dezember (und November)?

Natürlich der Fakt, dass man beim Surfen im Winter Zeit unter der warmen Sonne und im Wasser verbringt!

Wie die Zugvögel flüchten die Deutschen in aller Regelmäßigkeit vor den langen Fingern des kalten Winters. Und da gibt es nur eine Richtung:

Gen Süden.

Und dass der barmherzige Süden uns mit offenen Armen empfängt, wissen wir alle. Doch wohin genau solltest du reisen, wenn du deine Flucht gleichzeitig mit einem Surf-Abenteuer verbinden möchtest?

Die Antwort darauf findest du in diesem Beitrag.  

1. Surfen in Marokko

2. Surfen in Spanien

2.1. Südspanien
2.2. Kanaren

3. Surfen auf Sri Lanka  

Dem Wetter entfliehen

Nicht jeder kann sich mit dem eisigen Wind, Schneefall und Vitamin D-Mangel in der kalten Jahreszeit identifizieren.

Ganz im Gegenteil. Manche werden sogar depressiv.
Wer kann es ihnen schon verübeln? 

Die Kälte und das Grau ist einfach nicht für jeden geeignet. Deshalb entfliehen immer mehr Menschen den unangenehmen Bedingungen.

Das Surfen im Winter das beste Programm ist, steht sowieso außer Frage. Aber wo kann man es sich bei warmen Temperaturen und guten Wellen Bedingungen so richtig gut gehen lassen? 

Die Antwort liegt an den Stränden Europas!

Richtig gehört, denn auch das europäische Klima bietet die richtigen Flucht-Ziele. Sommer-Gefühle im Dezember und schöne braune Haut, die sich andere nur wünschen können sind angesagt.

Aber wohin soll es denn nun konkret gehen?

Die Wellen findet man im Winter auf den Kanaren, in Andalusien und in Marokko (naja, nicht ganz Europa, aber fast).

Bei der Suche nach der einen, perfekten Unterkunft zum Surfen im November und Dezember für dich decken wir aber auch Asien ab. 

Dabei macht es in meinem Kopf durchaus Sinn, dass wir mit den am nächsten gelegenen Zielen anfangen. 

Und da wir auf Ziele mit gutem Wetter aus sind, fangen wir mit Marokko an. 

1. Surfen im Dezember & November in Marokko

Marokko Wavebutler Academy

Wenn dir Europa zu langweilig geworden ist oder du zum Surfen im Winter sowieso schon immer mal nach Marokko wolltest, dann habe ich gute News für dich:

Marokko ist ein Traumziel zum Surfen im Dezember und November. 

Ersetze Kühe durch Kamele, Tapas durch Tajine, Wälder durch Wüste und schon hast du das perfekte Bild von Marokko vor deinem geistigen Auge. 

Aber was ist dieses beständige Rauschen im Hintergrund? 

Jawoll, das sind die melodischen Klänge von hunderten von perfekten Surfspots, die nur darauf warten, dass du mit ihnen spielst!

Also nichts wie ab in das kulturreiche Land, wo du innerhalb von einem Jahr 1001 gute Surf Sessions haben kannst!

Marokko Surfcamps zum Surfen im Dezember und November

Die Surfcamps befinden sich alle in der Nähe von Agadir, wo sich ein Flughafen befindet. Die Anreise läuft also unkompliziert ab.

Das Paradis Plage Surf Resort pflegt einen gehobenen Standard und kann sich wirklich sehen lassen. Besonders Familien, die nicht auf ein wenig Luxus verzichten möchten, finden in diesem Surfcamp idealen Unterschlupf. Aber auch Pärchen verbringen hier oftmals romantische Urlaubstage. 

Das Hashpoint Surfcamp kann ich denjenigen empfehlen, die gerne auf eine familiäre Atmosphäre stehen. Keine wilden Parties und keine Massenabfertigung. Klingt nach dir? Super! Dann ist dieses Camp direkt in erster Reihe am Strand genau für dich geeignet. Passt auch gut zu Gruppen. 

Unser Favorit: Paradis Plage Surf Resort

Nach Marokko gibt es meistens Direktflüge, also spart man sich das lange Warten am Flughafen für Zwischenstopps.

Sogar aus Österreich gibt es Direktflüge nach Agadir und Marrakech. Aus persönlicher Erfahrung kann ich Agadir empfehlen, denn von dort aus gibt es direkte Busverbindungen zu Paradis Plage nach Taghazout, Essaouira und anderen Surf-Destinationen. 

Am Stand angekommen hat man die Qual der Wahl, denn das Paradis Plage Resort Marokko bietet Junior Suites, Premium Suites, Prestige Suites, Bungalows und Villen an. Außerdem ist die Unterkunft voll ausgestattet mit Wi-Fi, TV, Klimaanlagen etc. und ist daher auch sehr gut für Familien geeignet. 



Surf Schulen und Board Verleih findet man dort an jeder Ecke und da das Meer den Sommer lang Zeit hatte sich aufzuwärmen, ist es im Winter gar nicht so kalt, wie man es zunächst erwarten würde. Außerdem handelt es sich meistens um Sandstrände, man muss also keine Surf Schuhe tragen – also ein weiteres Plus für die Familien unter euch. 

Aber das Paradis Plage Surf Resort selbst bietet auch Surfstunden von zertifizierten Surflehrern an. Demnach muss man gar nicht erst lange suchen!

Außer Surfen kann man sich auch anderen Aktivitäten widmen, wie sich beispielsweise den Cocktails widmen, Kamelritte, Yoga und es gibt sogar Nanny Services. Es wird also bestimmt nicht langweilig und zwischen den Surfstunden kann man Massage Sessions einlegen. 

Bei den Ausgaben kommt man auf gute 800 € pro Person, inklusive Flug und dem Surf-Package. Das Essen ist sogar relativ günstig und wer den Flug frühzeitig Bucht, kann diese 800€ - Marke bestimmt unterschreiten.

2.1 Surfen im November & Dezember in Südspanien

Wavebutler Club Europa

Wieso hat der Surfer auf dem Foto keinen Neopren-Anzug an?

Nun, weil du Glück haben und beim Surfen im November in Südspanien noch ohne Wetsuit surfen kannst!

Das Meer ist vom Sommer teilweise noch so aufgeheizt, dass du tatsächlich in Boardshorts surfen gehen kannst.

Letztes Jahr war ich am 1. Dezember das letzte Mal ohne Wetsuit surfen, bevor es auch mir dann etwas zu kalt wurde und ich fortan den Winter über einen 3/2er (Sommer) Neopren-Anzug getragen habe. 

Nun zu den Fakten, weshalb Südspanien es in meine Favoriten-Liste zum Surfen im November und zum Surfen im Dezember geschafft hat:

  • hohe Wahrscheinlichkeit auf gutes Wetter
  • Wellen sind sehr gut für Anfänger & Fortgeschrittene
  • Essenskultur ist der Wahnsinn
  • günstig (besonders das kalte Bier am Strand)

Es gibt noch weitere Gründe, aber ich möchte deine Augen nicht unnötig ermüden. Wir alle haben schließlich noch andere Dinge zu erledigen.

Hier sind die Surfcamps, die ich im Süden von Spanien empfehlen kann:

Surfen im Dezember & November - Surfcamp Vorschläge

Ich kann dir zwei Surfcamps in Andalusien ganz besonders ans Herz legen. Bisher war noch jeder glücklich, den wir in diese Surfcamps in El Palmar geschickt haben.

Falls du noch nichts von El Palmar gehört hast - dort ist eine sehr bekannte Welle und generell bietet der lange Surfstrand mehrere Optionen, sodass jeder etwas für sein Skill-Level findet. 

Das Nexo Surfcamp bietet sich gleich für mehrere Altersgruppen an und auch Familien kommen hier sehr gut unter. Besonders interessant - es gibt hier Coworking Pakete, für diejenigen, die zugleich Reisen und Arbeiten!

Das Surfcamp von La Luz empfehle ich besonders an Familien, da die beiden Besitzer extrem freundlich sind, sich besonders viel um Familien kümmern und eine super Stimmung im Camp erzeugen. Eine Top-Adresse.

Unser Favorit: La Luz Surfcamp

Im La Luz Surfcamp in El Palmar wird Surfen in Kombination mit gesundem Essen und einem Sprachkurs angeboten. Spanien ist grundsätzlich per Flug, Bus oder sogar mit dem Auto erreichbar, wenn man besonders viel Zeit zur Verfügung hat. 

Auch hier können die Flüge recht günstig ausfallen, da man gleich vier Flughäfen ansteuern kann: Jerez, Sevilla, Malaga und sogar Gibraltar.

Das Surfcamp ist nur 100m vom Strand entfernt, was den Vorteil hat, das man morgens bereits vom Klang der Wellen aufgeweckt wird.

Die Region wirbt mit der Tatsache, dass es sich um die wärmste Region in Europa handelt und auch im Winter kommt man auf sein Vitamin D. Ich selbst habe schon zwei Winter in Andalusien verbraucht und kann das nur bestätigen.

Auch das Meer ist auch im Winter gut aufgewärmt und ist selbst für Kinder gut geeignet. 

Das Surfcamp bietet außer dem beliebten Wellenreiten auch Spanischkurse, Yoga, Massagen und Reiten an, es wird also auch hier nicht von Langeweile gesprochen. Ein Highlight im La Luz Surfcamp ist die Küche, denn man wird dort mit traditioneller spanischer und marokkanischer Küche verwöhnt. 



Ein weiteres Plus ist, dass das Camp von einem Deutschen Paar geleitet wird und die Sprachbarriere somit vollkommen ausfällt. Dennoch, für alle, die Spanisch lernen oder verbessern möchten, gibt es dafür genügend Möglichkeiten.

Bei den Preisen kommt man hier auf 900€ pro Person und pro Woche, wobei das Essen sowie der Wein beim Abendessen bereits inkludiert sind.

Wer vor hat, das La Luz Surfcamp zu besuchen, sollte unserem Europa-Experten Leo auf jeden Fall eine Nachricht schreiben und mal fragen, ob Wavebutler für den gewünschten Zeitraum einen Special Deal in petto hat, der im Internet nicht zu finden ist.

Jetzt gibt es also wirklich keine Ausrede mehr zu Hause zu bleiben. Die Wellen erwarten dich, deine Freunde und Familie.

2.2. Surfen im Dezember & November auf den Kanaren

Surfen im Januar Surfen im Februar Surfen auf Fuerteventura Europa

Die kanarischen Inseln, insbesondere Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote, sind natürlich ein Klassiker als Reiseziel zum Surfen im November und Dezember. 

Besonders Fuerteventura eignet sich hervorragend zum Surfen im Winter. 

Weshalb?

Weil du

  • die größten Chancen auf die besten Wellenbedingungen hast
  • es anscheinend nur 8 Tage im Jahr regnet
  • der Winter die besten Wellen dort liefert.

Besonders der Fakt, dass es nur so wenig regnet dürfte für viele interessant sein.
Bei einem 15 Tage Trip auf die älteste Insel der Kanaren MUSS das Wetter der Rechnung nach also mindestens über 50% der Zeit lang gut sein, nicht wahr?

Aber mal im ernst - ich habe 1,5 Jahre auf Fuerteventura verbracht und es ist wirklich fast immer um die 27 grad warm und besonders im Winter windet es weniger.

Zudem kann ich nur sagen, dass der Norden der Insel der Wahnsinn ist, was das Surfen im November und Dezember anbelangt. Du gelangst innerhalb von 30 Minuten vom Westen in den Osten oder Norden.

Was heißt das genau?

Dass immer irgendwo Offshore bzw. ablandiger Wind herrscht, was generell für die Surf-Bedingungen eher gut ist. 

Nicht umsonst wird die Insel das Hawaii Europa's genannt. Kommen wir zu dem Teil, wo ich dir meine liebsten Unterkünfte auf Fuerteventura vorstelle.

Surfcamp Vorschläge zum Surfen im November und Dezember

Meine zwei liebsten Surfcamps befinden sich in El Cotillo und in Corralejo. El Cotillo ist ein kleines Fischerdörfchen, in dem man seine Ruhe hat, während Corralejo deutlich touristischer ausgelegt ist und man dort auch mal feiern gehen kann. 

Du magst es schon erahnen, aber Star Surf auf Fuerteventura ist aufgrund der Lage in El Cotillo besonders gut für Familien geeignet und bietet Selbstversorger-Apartments an. Aber auch Gäste zwischen 20 und 30 Jahren haben in dem abgetrennten Surfhouse immer einen Heidenspaß. 

Bei Planet Surf kommen alle gut unter, die es etwas touristischer mögen. In Corralejo ist immer gut was los und daher fällt die Wahl von Gäste zwischen 18 und 28 Jahren immer wieder auf Planet Surfcamps. Die Lage der verschiedenen Surfcamps sind allesamt gut und die Paketpreise sind spottbillig!

 

Unser Favorit: Surfen im Winter Bei Star Surf Camps

Schon bei der Anreise zum Surfen im Winter wird man positiv überrascht, denn wenn man sich etwas auskennt und rechtzeitig bucht, schafft man es für 100€ hin- und zurück zu fliegen! 

Mit dem Bus, Campshuttle oder per Mietwagen kommt man vom Flughafen innerhalb von 30 - 60 Minuten direkt zum Star Surf Camp gebracht und dann kann es auch schon los gehen. 

Das Star Surf Camp bietet sowohl das Surfhouse, als auch Apartments an. Was besser zu dir passt, hängt davon ab, wie viele Freunde oder Familienmitglieder mit dir verreisen. Bei Ankunft im Star Surf Camp auf Fuerteventura hier gibt es gleich die zweite Überraschung, denn bis zum Strand sind es nur knappe 30 Schritte. 

Direkt am Strand kann man die Tiefen des Meeres beim Schnorcheln entdecken und so richtig gut abschalten. Besonders beim Surfen im Winter scheint nicht all zu viel los zu sein und man hat wirklich Ruhe für sich. 



Der wichtigste Teil ist allerdings das Surfen im Winter – und das geht auf Fuerteventura so richtig gut!

 Im Umkreis von wenigen Kilometern stößt man gleich auf mehrere Surf-Spots und man kann sich aussuchen, welche Welle man sich zuerst zur Brust nimmt. Besonders wenn man sich ein Mietauto leistet, schafft man es mehrmals pro Tag den Strand zu wechseln.

Ein weiteres Plus beim Surfen im Winter auf Fuerte ist, dass man den ganzen Tag lang surfen kann, was nicht überall selbstverständlich ist.

Bei den Kosten für einen Urlaub bei Star Surf kann man mit 400 € - 620€ rechnen, inklusive der Surfstunden! Wer sein eigenes Surfbrett mitnehmen möchte, kann hier Abstriche machen, muss allerdings mit höheren Flugkosten rechnen. 

3. Surfen im November & Dezember auf Sri Lanka



Krokodile, Elefanten, ideale Wellen für Anfänger - was soll es sein?

Wenn du dem Winter mal so richtig entkommen möchtest, dann hops einfach rüber auf die Träne von Indien. Sri Lanka hat so einiges zu bieten und im Winter ist die Surfsaison im grünen Süden und Südwesten angesagt - der unserer Meinung nach deutlich schöner ist, als der Osten! 

Wenn du also planst, beim Surfen im November und zum Surfen im Dezember gleich ein paar Kokosnüsse unter traumhaft schönen Palmen zu schlürfen, dann bist du an der richtigen Adresse!

Und auch sonst hat die Gegend ziemlich viel zu bieten, es macht unglaublich viel Spaß mit dem Roller herum zu düsen und neue Orte zu entdecken. 

Was die Unterkunft anbelangt, haben wir genau einen Vorschlag, der so ziemlich jeden beeindruckt. 

ALLE INFOS ZUM SURFEN AUF SRI LANKA

Gerrit hat einen ausführlichen Guide verfasst, in dem du alle Infos zum Surf, Visa uvm. bekommst!

Das Infinity Surfcamp in Matara ist auf viele Arten ziemlich beeindruckend. 

  • Infinity Pool mit Meerblick
  • Surfspot direkt vor der Haustür
  • Überdurchschnittlich freundliche Besitzer & Team
  • Absolut fantastisches Essen im Surfcamp

Für uns ist das Infinity Surfcamp ein absoluter Schatz, was das Surfen im Dezember und Surfen im November anbelangt. 

Wir haben 5 Monate nebenan von Infinity gewohnt und dadurch ziemlich gut mitbekommen, wie es in dem Camp abläuft. Und in der Zeit haben wir nicht einen einzigen Gast getroffen, dem es nicht gefallen hat. 

Ein wirklich ausgesprochen gutes Surf House, bei dem alles rund läuft. 

5/5 (8)

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Gerrit erblickte das Licht der Welt im Jahre 1991. Neben seiner Passion für das Surfen hat er noch ein Faible für selbst gemachten Eiskaffee und gutes Essen!

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