Surfen im Mai und Juni

Surfen im Mai / Surfen im Juni

 

In diesem Teil über das Surfen im Mai und Surfen im Juni behandeln wir zuerst die noch fast unentdeckte Westküste Südamerikas, wo die Breaks oft ganz schön launisch sind und nicht immer so Weltklasse brechen wie sie es könnten.

Danach arbeiten wir uns durch die berühmt-berüchtigten Spots von Südafrika und seinen vorgelagerten Inseln, die etwas von ihrem ehemaligen Glanz eingebüßt haben und deshalb mittlerweile schon wieder als Geheimtipps gehandelt werden.

Abschließend geht es bis nach Indonesien, dem wilden Paradies aller Surfer, die leere Line-Ups, perfekten Surf sowie warmes Wasser wollen und dafür auch gerne eine etwas längere und beschwerlichere Anreise auf sich nehmen.

 

1. Surfen in Südamerika

1.1. Argentinien
1.2. Uruguay
1.3. Brasilien

2. Surfen im Süden von Afrika

2.1. Südafrika
2.2. Madagaskar
2.3. Mauritius

3. Surfen in Indonesien

3.1. Sumatra
3.2. Bali
3.3. Lombok

1. Surfen in Südamerika

Südamerika, oder besser gesagt der östliche Teil des Kontinents, hat ein paar schicke Ziele für dich, wenn du zum Surfen im Mai und zum Surfen im Juni dorthin begeben willst.

Dabei unterscheiden sich diese nicht nur kulturell teils drastisch voneinander.

An manchen Orten findest du relativ viele Leute im Wasser, dafür schont die Reise deinen Geldbeutel; an anderer Stelle begrüßt dich ein leeres Line-Up und du musst etwas mehr für deinen Trip zahlen.

Triff deine Wahl weise und vergiss beim Packen deinen 4/3er Neo nicht.

Es könnte kalt werden.

1.1. Surfen in Argentinien (Mar del Plata)

Surfen in Argentinien Surfen im Mai Surfen im Juni 2

1.1.1. Bedingungen zum Surfen in Argentinien

„Mar del Plata“ ist gesäumt von Bootsanlegestellen, die vor einigen Jahren die Küste hier fast komplett neu gestaltet haben. Viele Spots haben unter diesem Umbau gelitten, andere wiederum sogar davon profitiert.

„Sun Rider“ am nördlichen Ende der Region ist ein klassischer Beachbreak. Je nach Swell und Beschaffenheit der Sandbank kann es hier von klein und langweilig bis etwas größer und spaßig laufen.

Da der Spot als relativ verlässlich gilt, sind Crowds leider keine Seltenheit.

Die beständigsten Breaks findest du beim Surfen in Argentinien aber am „Playa Grande“. Der Norden nennt sich „Biologia“ und der Süden „El Yacht“. Beide sind durch die neu errichteten Anlegestellen ziemlich windgeschützt und oft von hoher Qualität. Durch die Nähe zur Stadt und die eben beschrieben Eigenschaften findest du hier meist die heftigste Competition im Line-Up beim Surfen im Mai und beim Surfen im Juni.

Weiter südlich bei „Waikiki“ wird es entspannter und die Bretter werden länger. Selbst bei großen Swells bleibt es hier relativ klein und mushy, doch dafür nimmt der Spot auch entsprechend wenig Energie aus dem Meer gut auf.

Weniger beständig und wesentlich windanfälliger, dafür umso besser, läuft der Nachbar mit Namen „Playa Marianoim“ Süden. Der wahrscheinlich beste Spot der Region hat wesentlich mehr Kraft und Geschwindigkeit als die Konkurrenz, das Wasser ist durch die Distanz zur Stadt sauberer und die Welle läuft länger.

Bei den richtigen Bedinungen immer einen Versuch wert.

1.1.2. Anreise nach Argentinien

Um im argentinischen Silbermeer surfen zu können, musst du erst einmal gut 17 Stunden Flugzeit hinter dich bringen und um die 700 Euro auf den Tisch legen.

 

 

In „Buenos Aires“ geht es für dich dann direkt mit einem der Fernbusse für maximal 35 Euro nochmal 4 ½ Stunden weiter bis an deinen Zielort.

Hast du die Taschen etwas besser gefüllt, kannst du dir auch einen Weiterflug nach „Mar del Plata“ buchen. Das ist aber selbst im besten Fall nur eine Stunde schneller, kostet jedoch ca. 300 Euro mehr.

1.1.3. Besonderheiten beim Surfen im Mai und Juni in Argentinien

Die Wellen sind unbestritten nicht die Besten der Welt, obwohl die Wintersaison für das Surfen im Mai und das Surfen im Juni schon viele gute Brecher bereit hält.

Dafür liegt die Surfer-Stadt direkt an der Küste und damit sind auch viele kulturelle Angebote sowie nächtliche Aktivitäten in greifbarer Reichweite.

Es gibt Wahrzeichen, historische und religiöse Stätten zu bewundern und die Stadt quillt nur so über vor verschiedenen Kunstmuseen. Wird es dunkel, kommt Schwung in die Stadt, denn die Locals wissen wie man feiert.

Vergiss auf aber bitte nicht, vorher etwas deftiges zu Essen, sonst kippst du schneller aus den Latschen als du gucken kannst.

1.1.4. Argentinien – Surfcamp Vorschläge zum Surfen im Mai / Surfen im Juni

 

1) Cuca Surf House

Für lächerliche 300 Euro pro Woche bietet dir das „Cuca Surf House“ beim Surfen im Mai und beim Surfen im Juni mehr, als du in anderen Camps für den doppelten Preis noch nicht bekommst.

Nur 50 Meter vom Strand entfernt bist du mit maximal drei anderen Personen in einem schlichten, landestypischen Zimmer untergebracht.

Das Hostel verfügt über eine Gemeinschaftsküche, wo dir dir mit den anderen Gästen dein Mittag- und Abendessen zubereiten kannst.

Nach dem im Preis mit inbegriffen Frühstück geht es zur Surfsession, wo die ISA zertifizierten Lehrer noch das Letzte aus deinem Skilllevel rauskitzeln und dir auch gerne für weitere Freesurfs das Material zur Verfügung stellen.

1.2. Surfen in Uruguay (Punta del Este)

Surfen in Uruguay Surfen im Mai Surfen im Juni 2

1.2.1. Bedingungen zum Surfen in Uruguay (Punta del Este)

Selbst unter den sowieso schon recht unbekannten Surfdestinationen Südamerikas ist ist Uruguay noch der Underdog im Rudel.

Das hat für dich mehr Vorteile als Nachteile, denn hier gibt es nicht nur vergleichsweise wenige Surftouristen, sondern auch die Zahl der Locals hält sich ziemlich in Grenzen.

An der östlichen Seite des Stadtzentrum von „Punta del Este“ befindet sich der Strand „El Emir“ mit dem gleichnamigen Beachbreak. Der Spot läuft äußerst konstant, was ihn insgesamt natürlich sehr attraktiv für Crowds macht, wenn es wirklich mal welche geben sollte.

Die Rides sind kurz, hohl und spaßig – aufpassen musst du nur auf die Steine und Strömungen am rechten Ende der Bucht. Auch hier kann gesurft werden, allerdings nur mit der nötigen Erfahrung.

Bei „La Olla“ weiter nördlich sieht es sehr ähnlich aus.

Beginner und Fortgeschrittene können sich auf den Sandbänken austoben und erfahrenere Wellenreiter gönnen sich das südliche Ende des Strandes. Dort ergibt sich immer wieder die Möglichkeit, über steinigem Untergrund zu starten und eine lange Linke abzureiten. Halte dabei aber bitte deine Augen offen und dein Board unter Kontrolle, denn die Bucht wird auch gerne von Schwimmern genutzt.
„La Plage“ ist einer der schnelleren und damit auch schwierigeren Beachbreaks, der zu beiden Seiten brechen und sogar barreln kann. Auch wenn du mal etwas größeres surfen möchtest und der Swell stimmt, bist du hier richtig.

Am nördlichsten Ende der Stadt, an der Flussmündung des „Arroyo Maldonado“, bricht ein ebenfalls schnellerer und anspruchsvollerer A-Frame.

Aufgrund der Lage sind hier weniger Leute unterwegs. Im Line-Up musst du allerdings trotzdem vorsichtig sein, denn es werden je na Tide immer wieder Steine in deinem Weg auftauchen.

Außerdem benötigt der Spot beim Surfen im Mai und beim Surfen im Juni einen speziellen Mix aus Wind- und Swellrichtung, um optimal und konstant zu laufen.

1.2.2. Anreise nach Uruguay zum Surfen im Mai und Juni

Nach „Montevideo“, der Hauptstadt von Uruguay, kommst du von Frankfurt für unter 700 Euro in etwa 17 Stunden.

 

 

Von dort aus sind es noch ca. 130 Kilometer Richtung Osten die Küste entlang, welche du am Besten mit einem Bus von „COT“ oder „Copsa“ meisterst.

Das kostet nicht mehr als 12 Euro, dauert um die 2 ½ Stunden und ist damit nicht viel langsamer, aber deutlich günstiger, als ein Mietwagen oder ein Shuttle.

1.2.3. Besonderheiten beim Surfen im Mai und Juni in Uruguay

Verschlägt es dich zum Surfen im Mai und Surfen im Juni an die „Punta del Este“, beginnt dort gerade die Winter- und Nebensaison.

Zu dick musst du dich aber trotzdem nicht einpacken, denn die Temperaturen werden nicht unter 10 Grad fallen. Aber auch nicht über 15 Grad steigen. Für deine Abenteuer im Wasser solltest du daher schon einen 4/3 Neo mitnehmen.

Auch wenn es deinen kompletten Aufenthalt an der Küste durchweg feuern sollte, gibt es einige Sehenswürdigkeiten, die du vor deinem Rückflug besucht haben solltest.

Das Wahrzeichen der „Punta del Este“, die „Los Dedos“ (die Finger), zum Beispiel beeindrucken durch ihre schiere Größe und der ehemalige Wohnsitz des Künstlers „Carlos Páez Vilaró“ durch seine besondere Architektur.

Auch sonst bietet die Region mit ihren Museen und Galerien viel für Kunstfanatiker und solche, die es beim Surfen im Mai und beim Surfen im Juni werden wollen.

1.2.4. Uruguay – Surfcamp Vorschläge zum Surfen im Mai / Surfen im Juni

 

  1. Tas D Viaje Hostel

Soll es ein günstiges Bett im Dorm-Schlafsaal für unter 150 Euro oder doch eher eine „Superior Suite“ mit Meerblick für etwa das Doppelte pro Woche sein?

Wie auch immer du dich entscheiden wirst, das „Tas D Viaje Hostel“ kann dir beide Wünsche erfüllen.

Die Zimmer sind einfach, aber stilvoll ausgestattet, das Frühstück ist vielfältig und reichlich und bis zur Wasserkante sind es läppische 150 Meter.

Zudem stehen dir die Bar und ein großzügiger Gemeinschaftsraum zur Verfügung und falls du mal einen Tapetenwechsel brauchst, sind es zur Stadtzentrum auch nur drei Kilometer.

Flughafenshuttle können angefragt werden; ebenso wie Surfstunden, die in Kooperation mit der „Zorba Surf School“ stattfinden.

1.3. Surfen in Brasilien

Surfen in Brasilien Surfen im Mai Surfen im Juni 2

1.3.1. Surf Bedingungen in Brasilien

Der „Praia da Macumba“ ist nur einer von vielen Strände der „Recreio dos Bandeirantes“, gilt aber als einer der besseren Beachbreaks der Gegend.

Der Spot kann mit so ziemlichen allen Tides und Swells arbeiten, ist dadurch angenehm konstant und variabel. Von langen Longboard-Rides bis hin zu hohlen Barrels für die kurzen Bretter kannst du hier je nach Forecast alles vorfinden.

Weiter östlich, an dem markanten „Pontal Stone“ vorbei, bricht „Recreio“. Der A-Frame ist ein klassischer Beachbreak, der „Macumba“ sehr ähnelt und sich nur durch die sich ständig verändernden Sandbänke von seinem direkten Nachbarn unterschieden kann.

Am Besten also immer beide Spots checken und im Blick haben.

Sollte es mal richtig voll werden, begib dich am Besten zum „Barra da Tijuca“.
Der Strand scheint unendlich lang und ist übersät mit verschiedenen Peaks, von denen mindestens einer nur darauf wartet, von dir ganz alleine gesurft zu werden.

Allerdings können auch hier die Wellen sehr unterschiedlich aussehen, je nachdem wie sich Sand und Wind mit einander arrangieren.

1.3.2. Anreise nach Brasilien

Die kürzeste Anreise in unserem Südamerika-Teil hast du nach Brasilien.

15 Stunden, weniger als 700 Euro und du siehst die monumentale Christusstatue erst unter deinen Füßen und dann weit über dir.

 

 

In Rio de Janeiro angekommen setzt du dich am Besten für einen stabilen Euro in den „Fetranspor“ Bus und lässt dich in 3 ½ Stunden direkt an die „Recreio dos Bandeirantes“ kutschieren.

Eindeutig schneller bist du nur mit dem Taxi, was du dir mit 40 Euro aber auch leisten können musst.

1.3.3. Besonderheiten beim Surfen in Brasilien

Die Region um die „ Recreio dos Bandeirantes“ hält durch die Kombination aus Stadt und Natur für dich beim Surfen im Mai und beim Surfen im Juni sicher alles bereit, was du von Brasilien erwartest.

Bis zur Millionenstadt Rio de Janeiro sind es nur knapp 30 Minuten und wenn du den Stadttrubel eher meiden möchtest, bietet die Küstenmetropole mehrere Parks und Berge, die zum Wandern und Erkunden einladen.

Parks wie der „Chico Mendes Ecological Park“ und der „Parque Natural Municipal de Marapendi“ beheimaten eine große Vielfalt an einheimischen Tierarten. Wer sich einmal auf den „Mirante do Caeté“ hoch gekämpft hat, würde es dank dem fantastischen Ausblick am Ende sicher wieder tun.

1.3.4. Surfen in Brasilien – Surfcamp Vorschläge zum Surfen im Mai / Surfen im Juni

 

1) Moorea Surf Inn

Für unter 300 Euro im geteilten Mehrbettzimmer oder für 500 Euro im Einzelzimmer darfst du eine Woche im „Rio Surf N Stay“ genießen, nur zwei Gehminuten vom „Praia da Macumba entfernt“.

Die Räumlichkeiten des Hostels sind einfach, haben aber alle eine Klimaanlage, einen Internetzugang und das Frühstück ist auch mit inbegriffen.

Ebenso wie die Surfkurse, der jeden Tag für zwei Stunden direkt vor der Haustür in Gruppen bis maximal bis zu 4 Personen stattfindet. Dieser kann gerne auch erweitert werden, wobei das Material sowieso für die gesamte Aufenthaltsdauer kostenlos zur Verfügung steht. Auch verschiedene Touren, um die Gegend auch ohne Mietwagen gut erkunden zu können, werde angeboten.
Für sieben Tage bezahlst du hier um die 500€, alle Mahlzeiten kosten extra und auch das Surfguiding oder die Spot-Transfers müssen extra angefragt werden.

 

2) Florianopolis Surfcamp

Sollte dir der Trubel in Rio de Janeiro beim Surfen im Mai und beim Surfen im Juni zu viel werden, empfehle ich dir einfach mal nach Florianopolis abzuhauen.

Die Umgebung ist super schön und trotzdem gibt es genügend Wellen, Strände und Parties zu erkunden.

Das schöne Florianopolis Surfcamp ist immer einen Besuch wert und mit 47€ pro Nacht noch gut bezahlbar.

2. Surfen in Afrika

Heimat des Surfmekkas Marokko im Norden, wollen wir uns zum ausschließlich dem Süden des Kontinents widmen.

Auch hier gibt es viele legendäre Destinationen: Südafrika ist so ziemlich jedem bekannt, der sich schon etwas länger mit der Materie Wellenreiten auseinandersetzt.

Selbiges gilt für La Reuinion, leider eher aufgrund der doch recht aktiven Hai-Populationen vor Ort.

Mauritius liegt im Schatten seiner berühmten Nachbarn und ist bisher noch etwas unter dem Radar geflogen, was die Insel als Ziel für dich umso attraktiver machen sollte.

2.1. Surfen in Südafrika (Hibiscus Coast)

Surfen in Südafrika Surfen im Mai Surfen im Juni 2

2.1.1. Bedingungen zum Surfen in Südafrika

Klar ist Süd-Afrika in der Surfer-Gemeinde längst bekannt wie ein bunter Hund.

Die Hibiscus-Coast zählt allerdings noch nicht dazu.
Die Region gilt als eine der am meisten unterschätzten Surf-Zonen der Erdballs, wodurch es fast keine Crowds gibt.

Und das ganz ohne erkennbaren Grund.

Im Norden findest du den chilligen Beachbreak „Umzumbe“. Selbst an guten Tagen gibt es wesentlich mehr Wellen als Surfer im Wasser und das Einzige, was dir in die Quere kommen könnte sind ein paar vereinzelte Steine.

Die Qualität ist nicht Weltklasse, aber durch Beschaffenheit des Strandes ist der Spot ziemlich windgeschützt und sollte einem immer dann ins Gedächtnis kommen, wenn es sonst überall verblasen ist.

Um den Ballungsort „Sunwich Port“ herum sammeln sich weiter im Süden gleich drei Spots: Auf die gleichnamige Rechte, die über einem Riff bricht, kann man generell immer zählen. Das Shortboarder-Paradies gibt sich meist hohl, kraftvoll und arbeitet am Besten mit großen Swells.

Definitiv nur was für wirklich erfahrene Ripper.

Die beiden Beachbreaks „Banana Beach“ und „San Lameer“ sind sich insgesamt sehr ähnlich und unterscheiden sich lediglich dadurch, wie die Sandbänke gerade so am jeweiligen Spot stehen.

Beim Surfen im Mai und Surfen im Juni gut geeignet für Beginner und Intermediates, mit ein bisschen Glück aber auch für alle anderen Könnensstufen interessant.

2.1.2. Anreise nach Südafrika

Ein wenig mehr als 600 Euro braucht es in deinem Budget, um in 18 Stunden nach Durban zu kommen.

 

Von der Hafenstadt aus gibt es nur zwei logische Möglichkeiten, den Weg an die Hibiscus Coast zu überbrücken.

Die günstigste Variante ist der Southern Shuttle Van-Bus, der dich an verschiedenen Tagen und zu verschiedenen Zeiten (die du im Vorhinein auf jede Fall checken solltest!) für unter neun Euro die 100 Kilometer in zwei Stunden an der Küste entlang bis nach „Pumula“ bringt.

Hast du die Kohlen locker sitzen, kannst du dir auch einen Airport-Transfer gönnen. Der kostet allerdings mindestens 60 Euro, schafft die Strecke dafür aber auch in nur etwa einer Stunde.

2.1.3. Besonderheiten beim Surfen im Mai und Juni in Südafrika

Sollte es dich zum Surfen im Mai und Surfen im Juni an die „Hibiscus Coast“ verschlagen, fängt dort gerade die Wintersaison an.

Keine Angst, deine Skijacke kannst du trotzdem zuhause lassen.

Die milden und warmen Temperaturen schwanken zwischen 13 – 25 Grad und falls es dir an Land doch zu kalt sein sollte, kann dir bestimmt das in der Regel um die 23 Grad warme Wasser weiterhelfen.

Es ist zwar sehr unwahrscheinlich, dass du hier einen Lay-Day haben wirst, aber eine selbst-verordneten Pause außerhalb des Line-Up solltest du dir auf jeden Fall gönnen.

Die vielen Naturreservate sind immer eine Wanderung wert und eine Artenvielfalt wie hier wirst du so schnell nicht mehr zu Gesicht bekommen

2.1.4. S+dafrika – Surfcamp Vorschlag zum Surfen im Mai / Surfen im Juni

 

1) Pumula Surfcamp & Hostel

Als eines der beliebtesten Reiseziele Süd-Afrikas ist die Hibiscus Coast leider auch vom modernen Tourismus nicht unberührt geblieben. In einigen Städten reihen sich Hotels an Hotels und Restaurants an Restaurants.

Inmitten diesen Trubels hat es das kleine Städtchen Pumula irgendwie geschafft, sich seiner wilden und subtropischen Seite treu zu bleiben.

Mitten in dieser Idylle gilt das Gleiche auch für das Pumula Surf Camp. Dich erwartet keine große Hotelanlage, sondern ein kleines familiäres Hostel keine 500 Meter vom Strand entfernt.

Klein ist dabei wörtlich gemeint, denn die Unterkunft hat nur drei Zimmer: Ein Platz im 4er Zimmer für unter 250 Euro, ein Einzelzimmer für 400 Euro und ein Familienzimmer mit Doppelbett und zwei Einzelbetten für 500 Euro pro Woche stehen für dich zur Auswahl bereit.

Bad sowie Wohnzimmer werden gemeinschaftlich genutzt; ebenso wie die Küche, in der du dich selbst bekochen oder gegen Aufpreis bewirtschaften lassen kannst.

Alle Räumlichkeiten sind überraschend stilvoll einrichtet, der Garten mit Terrasse lädt zu Yoga und sonstigen Aktivitäten ein und auf der Veranda kannst du wann immer du möchtest den Blick über die satt-grüne Waldregion genießen.

Die ausgebildeten Surflehrer/innen gehen mit dir jeden Tag ins Wasser und bringen dir bei den zwei- bis drei-stündigen Sessions alles bei, was du benötigst, um deine Performance in den Wellen auf ein neues Level zu bringen.

2.2. Surfen in Madagaskar (Tolagnaro)

Surfen in Madagaskar Surfen im Mai Surfen im Juni 2

2.2.1. Bedingungen zum Surfen in Madagaskar (Tolagnaro)

 

  • Reefbreaks auf Weltklasse-Niveau und keiner da, um sie zu surfen?
  • Konstante Swells und warmes Wasser?
  • Immer noch keine Menschenseele weit und breit?

Zu schön um wahr zu sein oder auch: Willkommen zum Surfen in Madagaskar!

Die Küstenlinie von „Tolagnaro“ beinhaltet zwei größere Buchten, aus der sich in der Mitte eine kleine Halbinsel ergibt und man so den Swell beim Surfen im Mai und beim Surfen im Juni aus drei Himmelsrichtungen ausnutzen kann.

„Libanono Beach” ist als klassischer Beachbreak hier auf der Insel eher die Ausnahme. Der Spot bricht zu beiden Seiten und man hat weiter südlich ein große Auswahl an Peaks und Sandbänken, falls es vor Ort mal nicht so laufen sollte.

Wer sich beim Surfen in Madagaskar jedoch etwas mehr zutraut, schaut sich mal die Spitze von „Tolagnaro“ an. Der „Vinanibe Lake“ getaufte Spot bricht schnell, spaßig und hohl über ein Riff und auch hier hat man eine größerer Auswahl an Peaks.

Ein wahrer Swellmagnet beim Surfen auf Madagaskar, wodurch es hier aber auch gerne mal doppelt so groß wird wie an anderen Spots.

„Monseigneur“ liegt auf der anderen Seite der Region weiter nördlich und läuft über einer Mischung aus Riff und Stein. Die Rechte bricht beim Surfen im Mai und beim Surfen im Juni meist spaßig, wenn auch nicht allzu lange.

Getrübt wird die Stimmung außerdem noch durch die nah gelegene Muschel-Plantage, die je nach Windrichtung einen üblen bis sehr üblen Geruch verbreiten kann.

2.2.2. Anreise zum Surfen auf Madagaskar (Tolagnaro)

Insgesamt eine etwas teurere und komplizierte Angelegenheit. Zunächst fliegst du von Frankfurt 15 Stunden für um die 700 bis 800 Euro nach Antananarivo, der Hauptstadt von Madagaskar.

 

 

Weiter geht es mit dem schon im Vorhinein über die Seite der landeseigenen „Air Madagaskar“ gebuchte Weiterflug, der dich pro Strecke auch nochmal um die 200 bis 250 Euro kosten.

Ein Taxi kann dich dann günstig vom Flughafen „Tolanaro“ aus zum Surfen in Madagaskar an die Küste bringen.

2.2.3. Besonderheiten beim Surfen in Madagaskar im Mai und Juni

Madagaskar’s Süden ist zum Surfen im Mai und zum Surfen in Juni nicht gerade für seine große Flut an Touristen bekannt.

Das lässt die Flugpreise in die Höhe schnellen, hat aber sonst einen Haufen Vorteile für dich.

Neben den leeren Line-Ups gibt es so auch kein riesigen Hotelanlagen oder Städte. Dafür gibt es eine Menge an fast unberührter Natur, die sich vor allem in einem der vier Nationalparks der Region wunderbar durchstreifen und bestaunen lässt.

2.2.4. Madagaskar – Surfcamp Vorschläge zum Surfen im Mai / Surfen im Juni

1) Hotel Lavasoa

Mit direktem Blick auf den Strand „Libanono Beach“ begrüßt dich das „Hotel Lavasoa“ an der östlichen Spitze von „Tolagnaro“.

Die Bungalows bieten jeweils mindestens ein Doppelbett, eine Terrasse mit Meerblick und ein eigenes Badezimmer. Der schlichte Holzlook der Zimmer fügt sich wunderbar in die sub-tropische Umgebung ein, in der du dein Frühstück genießen und dein nächstes Surfabenteuer planen kannst.

Egal ob blutiger Anfänger oder erfahrener Ripper, das Personal wird dir gerne bei der Organisation und Buchung von Trips oder Kursen weiterhelfen.

Für 300 Euro pro Person und Woche ein echtes Schnäppchen direkt am Spot, was dich zumindest ein wenig für die teure Anreise entschädigt.

2.3. Surfen auf Mauritius (Tamarin Bay)

Surfen in Mauritius Surfen im Mai Surfen im Juni 2

2.3.1. Bedingungen zum Surfen auf Mauritius (Tamarin Bay)

Durch die vorgelagerte Insel „La Reunion“ sind die Wellen auf Mauritius aus südwestlicher Richtung generell immer etwas kleiner als bei dem Nachbarn.

So sind die weniger steilen Wipeouts auf die Riffe nicht ganz so heftig, eine ordentliche Portion Erfahrung solltest du trotzdem auf dem Buckel haben.

Und keine Angst vor Haien.

Wirklich nur dann empfiehlt es sich für dich, den eigentlichen „Tamarin Bay“ Spot zu surfen. Die ehemals legendäre Linke hat ein wenig unter dem Klimawandel gelitten und so lassen veränderte Strömungen und Windrichtungen beim Surfen im Mai und beim Surfen im Juni nur noch selten den alten Glanz dieser Welle wieder aufblitzen.

Wenn du jedoch einen dieser Tage erwischt, kannst du dich auf einen Ride einstellen, den du so schnell nicht vergessen wirst. Achte aber darauf, dass du beim Surfen auf Mauritius den Locals nicht in die Quere kommst, die verstehen im Line-Up nämlich keinen Spaß.
Sollte der Break mal gar nicht laufen, versuch es mal bei „Black Rocks“ etwas weiter nördlich. Die Welle ist sozusagen der Gegenpart zu „Tamarin“ was die benötigten Bedienungen angeht, bricht aber sehr ähnlich wenn es läuft.

Leider sind die Gefahren ebenfalls die Gleichen: Seeigel, Rips, Steine, Locals und das Riff. Nur was für Experten eben.
Entspannter surft es sich dagegen bei „La Baie“, dem Beachbreak der „Tamarin Bay“ an der Mündung der beiden Flüsse „Riviere Tamarin“ und „Riviere du Rempart“. Die Sandbänke können je nach aktueller Beschaffenheit sehr spaßig laufen und es gibt nur ein paar wenige Steine im Wasser, die dir bei Lowtide gefährlich werden könnten.

Beim Surfen im Mai und beim Surfen im Juni gut geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene.

2.3.2. Anreise zum Surfen auf Mauritius (Tamarin Bay)

Die landeseigene Airline „Air Mauritius“ holt dich für knapp über 700 Euro in Frankfurt ab und bringt dich innerhalb von 14 Stunden nach Port Louis.

 

Um von der Hauptstadt aus an die „Tamarin Bay“ zu gelangen, bleibt dir eigentlich nur ein Taxi oder ein Shuttle als Option.

Zwar kann ein kleiner Teil der Strecke mit dem Bus zurückgelegt werden, die Kosten würden sich dadurch allerdings nur leicht verringern und die Reisedauer im Gegensatz dazu unverhältnismäßig stark erhöhen.

Am Besten vor dem Trip bei der Unterkunft deiner Wahl einen Transfer anfragen, dann bist du auf der sicheren Seite und fällst nach dem anstrengenden Flug nicht den gierigen Taxifahrern vor Ort in die Hände.

2.2.3. Besonderheiten beim Surfen auf Mauritius

Wer zum Surfen auf Mauritius auf die Insel fliegt und beim Surfen im Mai und beim Surfen im Juni auch noch etwas anderes unternehmen möchte, außer Wellen zu reiten, sollte auf jeden Fall naturverbunden sein.

Die vielen Strände, Parks und Kaskaden lassen sich super zu Fuß erkunden und wer noch etwas aktiver sein will, nimmt sich die Besteigung eines Berges wie dem „Le Morne Brabant“ vor.

Als Belohnung winkt ein Blick über die gesamte Insel.

Kulturell gibt es zwar auch einige Kirchen, Forts und sonstige Gebäude zu bestaunen, diese sind aber im Vergleich zu der Flora und Fauna eher Beiwerk.

2.2.4. Mauritius – Surfcamp Vorschläge zum Surfen im Mai / Surfen im Juni

1) Chez Jacques Guest House

Direkt an der beschriebenen Flussmündung von „La Baie“ findest du das „Chez Jacques Guest House“.

Sieben Tage im Einzelzimmer kosten dich hier lediglich 300 Euro, inklusive Internet, Frühstück und eigenem Bad.

Es gibt einen Gemeinschaftsraum, eine überdachte Terrasse und einen Garten mit Liegen und Hängematten zum Entspannen. Auf Wunsch kann natürlich auch ein Surfkurs organisiert werden, dieser muss jedoch extra angefragt werden; ebenso wie ein Flughafentransport oder ein Mietwagen, um die Insel auf eigene Faust zu erkunden.

3. Surfen in Indonesien

Egal ob Sumatra, Bali oder Lombok – so konstante Wellen wie in Indonesien wirst du nirgends sonst auf diesem Planeten finden.

Und nicht nur das, meist brechen sie auch noch besser, als du es dir auf deinem Hinflug ausmalen könntest.

Einziges Manko sind die teils sehr scharfen Riffe, die für den richtig großen Spaß im Wasser eine ordentliche Portion Erfahrung benötigen.

3.1. Surfen in Sumatra

Surfen in Sumatra Surfen im Mai Surfen im Juni 2

3.1.1. Bedingungen zum Surfen im Mai und Juni auf Sumatra

Sumatra’s Südküste hält so ziemlich für jeden etwas bereit.

Es gibt eine große Vielfalt an verschiedenen Spots und vom spaßigen Beachbreak bis zum barrelnden Reefbreak ist alles vertreten.

Ein gutes Beispiel für letzteres ist der Spot „Ujung Bocor“, welcher direkt vor „Tanjung Setia“ sauber über ein Riff bricht. Bei großen Swells kommt es hier beim Surfen im Mai und beim Surfen im Juni wie versprochen gerne mal zu den berühmten Wasserwalzen, die euch umgeben werden.

An anderen Tagen läuft die Welle dafür unglaublich lange und Performance-orientiert. Im Gegensatz zu anderen Breaks kann es hier allerdings auch gerne mal voll im Line-Up werden, da hier eigentlich immer irgendwas bricht.

Sollte es dir zu voll sein, wirf weiter südlich mal einen Blick auf „Way Jambu“. Der Reefbreak direkt vor dem gleichnamigen Dorf liegt etwas weiter abseits, hat deswegen wesentlich weniger Crowds, aber die gleichen Qualitäten wie „Ujung Bocor“.

Wenn du beim Surfen in Sumatra jedoch etwas anderes als Korallen unter deinem Board suchst, wirst du in der nächsten Bucht weiter nördlich von Tanjung Setia“ fündig. „Mandiri Beach“ bricht über Sand, was den Surf natürlich auch abhängig von deren Beschaffenheit macht.

Glücklicher Weise gibt es auf dem sieben Kilometer langen Strand sehr viele Peaks, die alle je nach Wind- und Swellrichtung andere Wellen und sogar manchmal Barrels produzieren können.

3.1.2. Anreise nach Sumatra beim Surfen im Mai / Surfen im Juni

21 Stunden und zwei Zwischenstopps braucht es schon, um bis nach „Bandar Lampung“ zu kommen; dafür kostet der Flug allerdings auch nur 600 Euro.

 

 

Der dortige Flughafen „Radin Inten II Airport“ ist zwar der nächst gelegene zur Westküste der Provinz „Lampung“, trotz allem wirst du bis zu deinem Ziel eine noch etwa 3 ½ stündige Autofahrt überstehen müssen.

Dafür fragst du am Besten noch vor deinem Surftrip im Mai bzw. deinem Surftrip im Juni von zuhause aus bei der Unterkunft deiner Wahl ein Shuttle an, was meist die günstigste Variante ist.

Ansonsten kannst du dir nach deiner Landung auch einfach ein Taxi nehmen und eventuell sogar mit jemandem teilen, denn schließlich sind die 60 bis 80 Euro sind zu zweit auch nur noch halb so teuer.

3.1.3. Besonderheiten beim Surfen in Sumatra

Sumatra ist ein eine muslimisch geprägte Insel und auch alle anderen Religionen werden hier strickt und mit großem Respekt ausgelebt. Dem solltest du bitte ebenfalls nachkommen und dir vor deiner Ankunft im Klaren darüber sein, wie man sich verhalten sollte.

Eigentlich ist da nämlich ganz einfach, denn am Strand kannst du wie gewohnt in deiner Bordshorts oder deinem Bikini entlang schlendern, solange beides nicht extrem kurz ist.

Solltest du einmal ausgehen wollen, zieh’ einfach etwas längeres an, wie Hose bzw. Kleid und T-Shirt.

Und da wir gerade schon dabei sind, auch ausufernde Trinkgelage bzw. Partys wirst du hier weder finden, noch sind sie gerne gesehen.

Berücksichtige diese Tipps und du wirst eine wunderbare Zeit mit den freundlichen und gutmütigen Menschen vor Ort haben.

Ein Day-Trip nach „Banana Island“ ist als Beispiel immer eine Reise wert. Die Strände und der Blick zurück aufs Festland sind wunderschön und außerdem gibt es hier einen Break, auf dem ihr mit ziemlichen Sicherheit komplett alleine sitzen wirst.

Wenn du nicht ganz so viel Zeit investieren möchtest, ist der Vulkansee „Danau Ranau“ ist genau das richtige zur Entspannung der überbeanspruchte Muskeln nach einer paddel-lastigen Woche.

3.1.4. Sumatra – Surfcamp Vorschlag zum Surfen im Mai / Surfen im Juni

 

1) Sumatra Surf Resort

 

Die Bungalows des „Sumatra Surf Resorts“ befinden sich direkt am Spot „Ujung Bocur“.

Jede Unterkunft ist mit zwei Einzelbetten, einem Doppelbett und eigenem Bad ausgestattet.

Auf der Terrasse mit Meerblick kannst du morgens zum Frühstück, mittags zum Snack oder abends zum Dinner den Surf checken. Alle drei Mahlzeiten sind im Preis von weniger als 400 Euro mit inbegriffen.

Gleiches gilt für den Surfkurs von 90 Minuten pro Tag und auch euer Equipment ist über die Dauer eures Aufenthalts kostenlos.

3.2. Surfen auf Bali (Canggu)

Surfen auf Bali Surfen im Mai Surfen im Juni 2

3.2.1. Bedingungen zum Surfen im Mai / Juni auf Bali

Anstatt über die Profi-Spots wie „Uluwatu“, „Dreamland“ und „Padang Padang“ etwas zu schreiben, über die schon alles mindestens tausend-mal geschrieben wurde und die du mit großer Wahrscheinlichkeit aufgrund der heftigen Bedingungen sowieso nicht surfen wirst, konzentrieren wir uns lieber auf die wesentlich realistischeren Breaks.

„Kuta Beach“ ist ein super Spot für Anfänger und Fortgeschrittene, da er bis 1,5m Meter sehr konstant und sauber läuft. Das Problem ist die große Anzahl an anderen Surfern im Wasser, von denen ebenfalls viele noch wenig Erfahrungen haben und damit zu deiner größten Gefahr werden können.

Nach heftigen Regenfällen solltest du das Wasser aufgrund von Verschmutzungen eher meiden.

Intermediates und kompetentere Surfer begeben sich deshalb eher nach „Kuta Airport Reef“ etwas südlicher. Wie der Name schon vermuten lässt, bricht die Rechte über ein Riff, bei guten Bedingungen auch gerne 200 Meter weit. Es ist eine ziemliche Paddelstrecke vom Strand aus, weshalb du dir am Strand ein Boot als Taxi holen solltest.

Weiter nördlich bei Canggu findest du mit „Echo Beach“, „Berawa Beach“ und „Old Man’s“ noch drei weitere Spots, die sich auf jeden Fall lohnen, wenn es in Kuta nicht läuft oder zu voll ist. Auch hier sind die Line-Ups selten leer, aber manchmal kannst du Glück haben und wenn dann noch Swell und Wind stimmen, ist der Tag gerettet.

3.2.2. Anreise zum Surfen auf Bali im Mai / Juni

Für die sonstigen Anreisebedingungen in Indonesien sehr human: Nur 17 Flugstunden und einen Zwischenstopp braucht es nach Denpasar.

 

Von Denpasar aus kannst du dir entweder ein Taxi nimmst oder dir ein Shuttle von deiner Unterkunft organisieren lassen. Zudem funktioniert auch Uber auf Bali. So bist du nicht auf die geldgierigen Taxifahrer angewiesen, die nach der Landung nur drauf warten, dich abzuzocken.

Je nach Verkehrsaufkommen und deinem eigentlichen Ziel dauert die Fahrt etwa 30 – 60 Minuten. Summa summarum solltest du für die Anreise nicht mehr als 800 Euro bezahlen.

3.2.3. Besonderheiten beim Surfen im Mai und Juni auf Bali

Auf Bali könnten die Kontraste innerhalb weniger Kilometer nicht krasser sein.

Allein innerhalb von Kuta findest du auf der einen Seiten die Auswüchse des schon seit Jahren andauernden Tourismusbooms der Region, wo sich mittlerweile Hotelanlagen genauso wie Restaurants  dicht aneinander reihen.

Am Rande des Ortes gibt es trotz allem immer noch Einheimische, deren Leben sich seit jeher um den Reisanbau dreht, was sich natürlich ebenfalls die Landschaft geprägt hat.

Je weiter du dich aber, egal in welche Richtung, von der Hauptstadt entfernst, desto entspannter und wilder wird es auch. Willst du also einen der vielen Tempel oder Naturparks genießen, empfiehlt sich wärmstens einen Scooter oder Mietauto, welche einige Surfcamps sehr kostengünstig zur Verfügung stellen.

Bevor du aber große Pläne machst, verschaffe dir erst einmal einen Eindruck von dem doch sehr speziellen balinesischen Fahrstil, bei dem der Einsatz der Hupe wichtiger ist, als der des Blinkers.

Vielleicht ist dir danach ein Fahrer doch lieber.

3.2.4. Bali – Surfcamp Vorschläge zum Surfen im Mai / Surfen im Juni

 

1) SurfWG Bali

In Mitten von Reisfeldern, kleinen Häuschen, Warungs und Baustellen aus Bambus sticht die „Surf WG“ erst heraus, wenn man sich ihr bewusst nähert.

Vorbei an der zuletzt neu errichteten Surfvilla“ geht es zum Haupthaus, welches sich den Platz mit dem großzügigen Pool und den landestypischen Lumbungs teilt. Hier spielt sich alles ab, von Essen über Theorieeinheiten bis hin zur Entspannung nach dem anspruchsvollem Surf.

Um mehr darüber und im Weiteren über die Unterkünfte, Kosten und Qualitäten der „Surf WG Bali“ zu erfahren, schau dir einfach unseren detaillierten Erfahrungsbericht über das Camp an.

Danach kannst du sicher sagen, ob dich deine Reise hier her führen soll oder nicht.

2.1. Surfen auf Lombok

Surfen in Lombok Surfen im Mai Surfen im Juni 2

2.1.1. Bedingungen beim Surfen auf Lombok

Der Küstenstreifen direkt südlich von Praya, der Hauptstadt von Lombok, ist übersät von Riffen, wodurch sowohl fortgeschrittene als auch erfahrenere Surfer hier ihre Welle finden sollten.

Direkt vor der gegenüberliegenden Seite der „Goa Kotak“ genannten Höhle, auf einer Landzunge im Osten der Südküste, bricht „Grupuk“.

Dir stehen drei Peaks zur Auswahl:

Die Outside ist meist riesig und kraftvoll, die Inside eher länger und gemächlicher und der dritte Peak ist ein spaßiger, Manöver-orientierter A-Frame. Die Atmosphäre ist entspannt, denn die einzigen Locals, die du im Wasser sehen wirst, haben entweder andere Surfer oder dich mit ihrem Boot an den Spot gefahren.

Zwei Buchten weiter westlich, direkt unterhalb der „Merese Hills“, findest du „Tanjung A’an“. Der Spot ist zwar über Land zu erreichen, jedoch um einiges anspruchsvoller als die anderen Breaks. Die Wellen scheppern heftig und flach über das scharfe Riff, was die Low-Tide zu einem No-Go macht und auch auf die Locals muss hier acht gegeben werden.

Wer damit umgehen kann, wird die hohlste Wasserwalze Lomboks abreiten dürfen.

Als westlicher Break unter diesen Drillingen ist „Novotel“, benannt nach einem Hotelkomplex vor Ort, „Grupuk“ am Ähnlichsten.

Einige Paddelminuten vor „Putri Nyale Beach“ bricht die Outside als spaßiger A-Frame solide, wenn es der Swell erlaubt. Die Locals sind freundlich und das meist große Aufkommen an Crowds gewöhnt.

Nur die Linke solltest du meiden, da hier die Gefahr besteht, nicht mehr aus der Inside heraus zu kommen.

2.1.2. Anreise nach Lombok zum Surfen im Mai / Surfen im Juni

Ein gutes Beispiel für eine positive Entwicklung, zumindest für dich, durch ansteigendes Touristenaufkommen. Musste man vor einigen Jahren noch mühsam nach einem sowieso schon langen Flug von Denpasar aus erst mit dem Auto und dann mit der Fähre weiterreisen, um auf die Nachbarinsel zu kommen. Seit 2011 erleichtert der eröffnete neue International Flughafen von Lombok (LOP) die Anreise seitdem ungemein. So dauert ein Flug von Frankfurt aus nur 16 Stunden, kostet im besten Fall um die 650 Euro und mit dem Taxi bist du nach der Landung in Mataram innerhalb einer halben Stunde an der Südküste.

 

 

2.1.3. Besonderheiten beim Surfen im Mai / Surfen im Juni auf Lombok

Abseits der viele weißen Strände hat die Natur von Lombok noch einiges mehr zu bieten: Der gebirgige Norden lädt zu kurzen wie längeren Trekkingtouren beispielsweise zum Vulkansee „Rinjani“ ein und der dortige Nationalpark beeindruckt auch sonst mit seinen vielen Wasserfällen.

Die vielen Riffe an der Küste eignen sich nicht nur herrlich zum Surfen, sondern sind auch ein Traum für Taucher und solche, die es noch werden wollen.

Kulturell gibt es durch die bunte Vielfalt der Insel vor allem viele religiöse Stätten wie hinduistische Tempel oder muslimische Moscheen zu bewundern.

Wenn du aber doch eher auf Shopping und das ständische Leben stehst, ist zum Glück die Hauptstadt  „Matraram“ mit ihren viele Restaurants und Geschäften auch nicht weit.

2.1.4. Lombok – Surfcamp Vorschlag zum Surfen im Mai / Surfen im Juni

 

1) Drop In Surf Lodge

Die sechs Bungalows der „Drop In Surf Lodge“ stehen nur 500 Meter von „Elizabeth Beach“ entfernt, einem Strand in der Bucht zwischen den Spots „Novotel“ und „Merese Hills“. In jedem gibt es ein Badezimmer, eine Klimaanlage und eine Terrasse mit Blick auf den Garten.

Internet und den Pool findest du am Haupthaus, wo du auch das Frühstück und das Abendessen serviert bekommst, sowie den ganzen Tag deinen Durst an der Kaffee-, Wasser- und Teestation stillen kannst.

Auf der Suche nach fester und schmackhafter Nahrung steht dir das hauseigene Café zur Verfügung.

Für unter 650 Euro pro Woche im Einzelzimmer ist außerdem noch ein Kurs inkludiert, bei dem du jeden Tag an den passenden Spot gefahren und dort unterrichtet wirst.

Dein Material kannst du auch außerhalb der Surftrips nutzen und auch der Transfer vom und zum Flughafen ist kostenlos.

Lediglich Yoga-Sessions, privater Surfunterricht und Day-Trips kosten extra, werden aber gerne für dich organisiert.

David Giess Wavebutler Autor Surfen

Über den Autoren

David Giess schreibt für Wavebutler lange Texte und surft ansonsten gerne lange Bretter. Am liebsten tut er dies in Surfcamps, weshalb er sich in den letzten Jahren auch in einigen Camps herumgetrieben und zuletzt auch gearbeitet hat. Wenn er nicht gerade im Line-Up oder am Schreibtisch sitzt, ist er höchst wahrscheinlich in seinem Van zu finden

Lost Password