Surfen in Sri Lanka Guide

Surfen in Sri Lanka

Das Surfen in Sri Lanka war nicht immer leicht, denn von 1983 bis 2009 herrschte ein ewig langer Bürgerkrieg. Dementsprechend musstest du Eier in der Hose haben, um in Sri Lanka surfen zu gehen.

Surfen in Sri Lanka Bürgerkrieg Visa

Zudem wurde das Land 2004 von einem Tsunami gebeutelt, der an der Ostküste kollateralen Schaden anrichtete und selbst im Süden teilweise direkt am Strand gelegene Häuser mitriss.

Heutzutage steht die Infrastruktur wieder und du kannst ganz sorglos zum Surfen in Sri Lanka vorbeischauen.

Zwei von uns haben 9 Monate vor Ort verbracht und ich plaudere heute mal ein wenig aus dem Nähkästchen.

In diesem Artikel verrate ich dir, was die Lebenshaltungskosten auf Sri Lanka sind, wie du am besten auf die Träne Indien’s kommst, was du für das Visum tun musst und wo du auf der Insel wann am besten zum Surfen unterkommst.

Da ich schon noch ein wenig Deutsch bin, ordnen wir das Ganze schön chronologisch.

Die Unterpunkte sind auch nochmals unterteilt und enthalten Tipps zu Unterkünften, Surfspots, Restaurants uvm.

 

1. Anreise & Visum

1.1. Anreise
1.2. Visum

2. Transport auf Sri Lanka

2.1. Weite Strecken
2.2. Mobilität vor Ort

3. Wohin – Osten oder Süden?

3.1. Surfen im Osten (Arugam Bay)
3.2. Warum ich Arugam Bay nicht mag
3.3. Surfen im Süden
3.4. Zusätzliche Infos für Anfänger

4. Preise & Lebenshaltungskosten auf Sri Lanka

4.1. Ein Haus mieten
4.2. Roller mieten
4.3. Preise für Lebensmittel und Getränke

1. Anreise & Visum

1.1 Anreise zum Surfen in Sri Lanka

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Du wirst dich wohl oder übel in einen riesigen Eisenvogel begeben müssen, der dich vom Flughafen deiner Wahl nach Colombo befördert.

Auf Skyscanner kannst du eigentlich immer ganz gute Angebote finden.

 

 

Als nächstes kümmern wir uns um das Visum und die Visa Verlängerung Sri Lanka. Es ist übrigens gar nicht schwer, länger als 30 Tage zu bleiben. Aber dazu jetzt mehr.

1.2 Visum & Visa Verlängerung Sri Lanka

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Sri Lanka Visum Beantragen

Ich empfehle dir, dein Sri Lanka Visum hier schon vor Einreise zu beantragen. Du kannst dies als weitere Alternative auch selbst in die Hand nehmen und bequem auf www.eta.gov.lk/slvisa tun.

Gut, ganz so bequem ist es aufgrund der altmodischen Website nun doch nicht. Aber es ist schon in Ordnung.

Da wir bei den Gebühren unter „Andere Länder“ fallen, müssen wir $35 für unser 30-tägiges Visum mit zweimaliger Einreise latzen. Ein kurzer Klick auf „Antrag“ und schon wirst du durch ein paar Formulare geführt.

Halte hier deinen Reisepass (der noch mindestens 6 Monate gültig sein muss) sowie deine Kreditkarte bereit. Zudem wird gefragt, an welchem Datum du voraussichtlich einreist.

Du kannst dir das Ganze in Theorie auch sparen und direkt am Flughafen für $40 ein Visa On Arrival beantragen. Es ist aber deutlich geschmeidiger, wenn du dein Visum schon vorab zuhause zugesichert bekommst und quasi durchmarschieren kannst.

Sri Lanka Visum Verlängern – Bequeme Methode

Beim Surfen in Sri Lanka läuft einiges über Beziehungen.

Daher musst du dich an deinem Aufenthaltsort, sei es Arugam Bay oder der Süden von Sri Lanka, einfach nach jemandem umhören, der sich um die Visa Verlängerung kümmert.

Sobald du jemanden für deine Visa Verlängerung auf Sri Lanka gefunden hast, übergibst du ihm deinen Reisepass, ein Passfoto, füllst ein Formular aus und dein Kontaktmann fährt mit den ganzen Klamotten nach Colombo zum Department of Immigration and Emigration, um dein Sri Lanka Visum verlängern zu lassen.

Sobald er wieder da ist, bezahlst du ihn und erhältst deinen Reisepass mitsamt verlängertem Visum zurück.

Du kannst für die erste, 2-monatige Visa Verlängerung in Arugam Bay ungefähr mit Kosten von etwa 13.000 LKR für diesen Service rechnen.

Danach kannst du dein Visum nochmals um 3 Monate verlängern lassen. In diesem Fall dürfte deine Sri Lanka Visa Verlängerung jedoch um die 25.000 – 30.000 LKR kosten.

Insgesamt ist es also ganz leicht, sich einen Aufenthalt von 6 Monaten beim Surfen in Sri Lanka zu organisieren. Jedoch solltest du dann insgesamt in etwa 250€ für dein verlängertes Sri Lanka Visum einplanen.

Visa Verlängerung Sri Lanka – Günstige Methode

Du fährst für deine Visa Verlängerung auf Sri Lanka selbst nach Colombo zum Department of Immigration and Emigration und lässt dir dein Visum verlängern.

Das sollte in bei einer Verlängerung von 2 Monaten etwa 8000 LKR kosten.

Je nachdem, wo du gerade bist, musst du leider 4 – 8 Stunden Fahrt nach Colombo auf dich nehmen, was nicht ganz so spaßig ist. Hinzu kommt, dass du in Colombo vor Ort zur Visa Verlängerung teilweise richtig lange anstehen musst (es sei denn du suchst dir auch vor Ort einen „Kumpel“, der dir hilft).

Da lasse ich persönlich lieber jemand anderen fahren und zahle ein wenig mehr für meine Visa Verlängerung auf Sri Lanka. Zumal du in Theorie auch deine An- und Abreisekosten nach Colombo noch einkalkulieren musst, wodurch du schnell über dem Betrag von Variante #1 landest.

2. Transport auf Sri Lanka

Du bist angereist und hast alles mit deinem Visum geklärt.

Als nächstes möchtest du zum Surfen in Sri Lanka erstmal aus der Metropole Colombo fliehen. Wohin du reisen solltest klären wir erst, nachdem du weißt, WIE du überhaupt am besten wegkommst und wie du dich risikofrei vor Ort mobil machst.

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Shuttle & Taxi auf Sri Lanka

Das Taxi Fahren auf Sri Lanka kann manchmal sehr bequem sein. Vor allem, wenn man in der Gruppe reist und ein gemütliches Auto bzw. Van erwischt. Es ist als Gruppe auch gar nicht so teuer, denn von Colombo bis an die Ostküste sowie bis an die Südküste zahlst du etwa 60 – 80€.

Bus Fahren auf Sri Lanka

Highway Bus – ist super leicht, relativ schnell und günstig. Perfekt für Strecken wie von Matara nach Colombo. Die Busse fahren in der Regel stündlich, einfach am Busbahnhof erkundigen.

Local Bus – ist überladen, hektisch und ein Abenteuer. Super günstig, aber muss man eigentlich nicht unbedingt haben. Zudem ist der Local Bus auf Sri Lanka nicht sehr schnell, da er über Land fährt, anstatt den Highway zu nutzen.

Zug Fahren auf Sri Lanka

Zug fahren auf Sri Lanka ist sehr entspannt, urig, und günstig. Man reist auf diesem Wege nicht sehr schnell, aber bekommt als Ausgleich viel von der Umgebung zu sehen.

Ich empfehle, mindestens die zweite oder erste Klasse zu buchen, damit es in deinem Abteil (besonders zur Rush Hour) nicht so voll ist. Dann kostet das Ticket mal 2€ statt 60 Cent.

Das Zug fahren auf Sri Lanka ist besonders geeignet für schöne Strecken durch die Berge wie von Kandy nach Ella.

Roller Mieten auf Sri Lanka

Du kannst dir relativ unkompliziert ein Auto oder Roller mieten. Mit dem Auto mieten habe ich leider keine persönlichen Erfahrungen.

Das Roller mieten auf Sri Lanka ist aber sehr leicht und gar nicht so teuer. Am besten fragst du dazu in deinem Homestay, Hostel, Surfcamp oder Hotel nach Rat. Diese werden dich dann an den richtigen Mann schicken, der dir deinen Roller mit Boardrack zur Verfügung stellt.

Wahrscheinlich wirst du für die Mietdauer einen Reisepass als Pfand da lassen müssen, aber das ist in Ordnung.

Rechne bei monatlicher Roller Miete mit Kosten von 700 – 1000 LKR pro Tag und schon bist du beim Surfen in Sri Lanka super flexibel.

ACHTUNG: In manchen Orten musst du vorsichtig sein, wenn du dir einen Roller mit Boardracks leihst. Sowohl der Tuk Tuk Mafia als auch der Polizei bist du in bestimmten Orten ein Dorn im Auge. Dies gilt für Städtchen wie Unawatuna, Galle, Hikkaduwa, und ganz besonders Arugam Bay!

Mit der Polizei lässt sich oftmals noch “reden” (wenn du weißt, was ich meine), bei der Tuk Tuk Mafia bin ich mir da nicht so sicher.

Sorglos mieten kannst du deinen Roller mit Boardracks bisher noch in Orten wie Midigama, Weligama, Mirissa und Matara.

 

Tuk Tuk Fahren auf Sri Lanka

Das Tuk Tuk ist auf der Insel ein gängiges Transportmittel, sodass es von vielen auch zum Surfen auf Sri Lanka benutzt wird.

Auch wenn der Preis eigentlich pro gefahrenem Kilometer bei etwa 40 – 50 LKR festgesetzt werden sollte, entspricht das nicht immer der Praxis. Du kannst den Fahrer vorab nach einem Taxameter fragen, wenn du magst.

Oder du setzt den Preis vor der Fahrt schon fest.

Mit der Zeit bekommst du ein Gefühl dafür, wieviel eine Fahrt wohin kosten sollte. Das spart oftmals unnötige Diskussionen. Wird von einem Fahrer zu viel verlangt, schnappst du dir einfach das nächste Tuk Tuk. Und wenn du bereit bist, einen bestimmten Preis für eine bestimmte Strecke zu zahlen, sollte ja alles in Ordnung sein, oder nicht?

Das Tuk Tuk ist meiner Meinung nach nicht ideal zum Surfen auf Sri Lanka, aber in Arugam Bay beispielsweise hast du fast keine andere Wahl. Und wenn du mal zu einem anderen Surfspot als dem Main Point in Arugam Bay fahren möchtest, kostet dich ein Surf mal schnell um die 5€.

Das ist einer der Gründe, weshalb ich kein Fan von Arugam Bay bin – hier ein Artikel von mir darüber.

3. Wohin – Osten oder Süden von Sri Lanka?

Bist du erstmal zum Surfen in Sri Lanka gelandet und hast dich am Flughafen durch die offiziellen Angelegenheiten geboxt, kann es für dich weitergehen.

Nur wohin?

Die Frage für dich lautet, ob es in den Osten oder in den Süden bzw. Süd-Westen der Insel geht.

Zuerst einmal musst du schauen, wann genau du zum Surfen auf die Träne Indien’s verreisen kannst.

  • In den Monaten Ende April bis Anfang Oktober begibst du dich am besten nach Arugam Bay beziehungsweise in den Osten der Insel.
  • Von Ende Oktober bis Ende März bist du beim Surfen in Sri Lanka am besten im grünen Süden aufgehoben.

3.1. Surfen im Osten von Sri Lanka

– Ende April bis Anfang Oktober –
Surfen in Sri Lanka Arugam Bay Visa

Unterkünfte beim Surfen in Sri Lanka (Arugam Bay)

Arugam Bay ist ein Ort, der im Grunde genommen rein dem Tourismus dient. Daher gibt es vor Ort zahlreiche Homestays und Hotels, in denen du unterkommen kannst.

 

1) Elephant Road Resort

Die perfekte Unterkunft, wenn du dem Trubel von Arugam Bay in der High Season auch mal entkommen und trotzdem gut angebunden sein möchtest.

Das schicke Resort befindet sich in der Natur und etwa 10 Minuten zu Fuß vom Surfspot entfernt. Diese Unterkunft ist besonders gut für Familien und Pärchen.

2) Kottukal Beach House

Wer es gerne fancy mag, sollte beim Surfen in Sri Lanka bzw. Arugam Bay definitiv im modern eingerichteten Kottukal Beach House unterkommen!

Das Beach House bietet dir einen direkt Blick auf den Main Point von Arugam Bay. Das bedeutet, dass du die Wellen direkt von deiner Unterkunft aus checken kannst!

Wirklich in perfekter Lage.

3) Another World Guesthouse

Wenn dein Budget nicht so groß ist und du auf persönlich und familiär geführte Unterkünfte stehst, dann solltest du unbedingt im Another World Guesthouse unterkommen.

Sulfi und seine Mitarbeiter nehmen dich bei sich auf, als würdest du zur Familie gehören. Das Guesthouse ist ultimativ günstig und ist ganz gut eingerichtet.

Weiterer Bonus: Sulfi kocht wie ein Gott, probiere hier unbedingt das Curry, was nur ein paar müde Kröten kostet!

Meine Empfehlung für Alleinreisende.

4) Infinity Surfcamps Matara

Das Camp von Infinity Surfcamps liegt in Matara und ist einer unserer Favoriten beim Surfen in Sri Lanka.

Direkt vor der Haustür befindet sich ein großartiger Surfspot, an dem sowohl Beginner als auch Fortgeschrittene Spaß haben. Aber auch zu anderen Surfspots – wie zum Beispiel Madiha – ist es nicht weit.

Die Unterkunft selbst ist super cool, mit einem Infinity Pool, in dem man sein Bierchen und einen wundervollen Ausblick auf den Surfspot genießen kann.

Das Infinity Surf Camp eignet sich tatsächlich hervorragend für Solo Traveler, als auch Pärchen und Familien!

Surf Spots in Arugam Bay

Beim Surfen in Sri Lanka wirst du eine Menge Wellen abbekommen. Zwar sind die Wellen nicht vergleichbar mit beispielsweise den steilen Wänden von Indonesien, jedoch eignen sich die Wellen in Arugam Bay ideal für Anfänger und Intermediates.

Zudem werden besonders regular Surfer ihren Spaß beim Surfen in Arugam Bay haben.

Wer außerhalb von Arugam Bay surfen möchte, muss etwa 15 – 60 minütige Tuk Tuk Fahrten einplanen.

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1) Main Point

Diese rechte Welle bricht perfekt um ein Riff herum, das von Sand bedeckt ist. Es ist also KEIN Beachbreak, auch wenn sie den Eindruck vermitteln könnte.

An manchen Tagen läuft der Main Point in Arugam Bay sanft, an anderen Tagen ist er groß, steil und barrelt sogar. Wenn du Glück hast, ist ein Ritt von mehreren hundert Metern möglich.

Dieser Spot ist zu 99% abartig voll mit anderen Surfern. Zwar ist das Skill Level im Lineup relativ niedrig, trotzdem nerven die herumfliegenden Bretter sehr, wenn du in einer Welle stehst.

2) Baby Point

Da ich zum Ende der Saison zum Surfen in Sri Lanka in Arugam Bay war, habe ich diesen Spot leider nie persönlich laufen sehen. Zur Hauptsaison bricht der Baby Point (Righthander) aber weiter innerhalb der gleichen Bucht und bietet dir sanfte Wellen, die perfekt zum Lernen sind.

Auch völlig überfüllt.

Nördlich von Arugam Bay

3) Pottuvil Point – 20 min

Pottuvil läuft ideal bei größeren Swells und bietet wirklich lange, rechte Wellen. Der Takeoff ähnelt dem vom Whiskey Point, da er direkt neben einem Felsen ist.

4) Whiskey Point – 30 min

Dieser Righthander Beachbreak liegt noch ein Stück nördlicher von Arugam Bay und bricht direkt neben einem Felsen. Eignet sich gut für Anfänger und Intermediates, jedoch wird auch hier viel im Lineup gezankt.

5) Lighthouse – 45 min

Beim Lighthouse findest du gleich zwei Surfspots, die beide nach rechts brechen. Ich bin nur einen davon gesurft und wir hatten an einem kleinen Tag eine wirklich lustige Session. Abgesehen davon, dass wir Anfang Oktober da waren und das Lineup trotzdem sehr voll war!

Die rechten Wellen sind klein und relativ steil und schnell.

Südlich von Arugam Bay

6) Elephant Rock – 15 min

Im Süden findest du den Elephant Rock Surfspot. Es kann gut sein, dass du dort mal einen Elefanten zu sehen bekommst.

Ansonsten bricht dort eine sehr geschmeidige, rechte Welle neben einem Felsen, die Intermediates schon fast zu langweilig sein dürfte.

7) Peanut Farm – 15 min

Überraschenderweise läuft hier eine rechte Welle!

Von Anfänger bis zum Profi hat hier aber jeder seinen Spaß, wenn es läuft. Vorne sind die Wellen recht sanft und hinten können sie barreln. Leider ist es auch hier immer recht voll.

8) Panama – 30 min

Jedes mal, als wir dort waren, gab es hier leider keine Wellen. Daher am besten nur bei großen Swells hinfahren.

9) Okanda – 45 min

Okanda bietet doch tatsächlich linke Wellen. Ist es denn zu glauben?

Rechte Wellen gibt es hier natürlich auch und diese laufen auch besser.

Leider muss man als Goofy schon eine lange Fahrt auf sich nehmen und es ist dann nicht garantiert, dass überhaupt etwas läuft. Daher beim Surfen in Sri Lanka nur bei großen Swells hierhin fahren.

Dieser Surfspot ist eher für Fortgeschrittene geeignet.

Restaurants in Arugam Bay

Es gibt viele Restaurants in Arugam Bay, jedoch ist keine große Variation gegeben.

Erwarte also kein kulinarisches Spektakel beim Surfen in Sri Lanka.

Du wirst nicht – wie zum Beispiel in Berlin oder auf Bali – frei entscheiden können, auf was du heute Lust hast.

Es stellt sich nicht die Frage, ob du heute kubanisch, französisch, local, japanisch, italienisch oder was auch immer speisen möchtest. Die Auswahl ist sehr eingeschränkt, aber für eine gewisse Zeit ausreichend.

In jedem Falle solltest du das Another World Guesthouse aufsuchen und dort speisen oder gar mit Sulfi einen Kochkurs der einheimischen Küche belegen. Und das extrem günstig.

Ansonsten kannst am besten entlang der Straße laufen und schauen, was dir zusagt.

Falls dir jedoch nach Pizza ist, solltest du mal zum Seahorse Inn gehen und dort deinem Gaumen eine Freunde bereiten.

Party in Arugam Bay

Wenn du neben dem Surfen in Sri Lanka auch mal feiern gehen möchtest, bist du ganz gut in Arugam Bay aufgehoben. Jedoch solltest du auch etwas vorsichtig sein.

Arugam Bay ist eine Art pop-up-party-place, besonders am Strand entlang findest du an bestimmten Tagen gute Parties und es wird oftmals wirklich gute Musik gespielt.

Du darfst nur nicht im falschen Etablissement landen. Besonders als Frau.

Der Osten Sri Lanka’s ist streng muslimisch und Freizügigkeit wird eigentlich nicht so gerne gesehen. Falls du also mal auf einer Party landest, wo lediglich Locals sind, solltest du vielleicht lieber direkt umdrehen, da es ansonsten hektisch werden könnte, wenn du deine Hüfte auf der Tanzfläche schwingst (auch wenn du normal gekleidet bist).

Wir sprechen aus Erfahrung.

3.2. Warum Arugam Bay keinen Besuch wert ist

– Eine persönliche Meinung –

Arugam Bay keinen Besuch wert

Es ist raus: Ich stehe nicht auf Arugam Bay.

Es ist einfach nicht so meins.

Besonders, wenn man den grünen Süden von Sri Lanka kennt.

Es ist natürlich nicht alles schlecht in Arugam Bay.
Aber was dort eigenartig ist, kannst du hier nachlesen!

Die Umgebung von Arugam Bay ist natürlich nicht der einzige ausschlaggebende Punkt dafür, dass ich mich wahrscheinlich nie wieder in Arugam Bay blicken lassen werde.

Hier sind meine 5 Gründe dafür, dass Arugam Bay sich nicht lohnt und keinen Besuch wert ist.

 

Grund #1 – Überfüllte, rechte Wellen in Arugam Bay

Der Grund weshalb viele Surfer nach Arugam Bay auf Sri Lanka tingeln, ist ein Grund für mich das Örtchen zu vermeiden.

Es gibt wirklich fast ausnahmslos rechte Wellen in der Gegend.

Ich surfe Goofy und präferiere natürlich linke Wellen.

Nur sind davon leider keine da.

Keine Arme, keine Kekse.

Die rechte Welle am Main Point von Arugam Bay ist super schön und läuft an vielen Tagen richtig gut.

Jedoch ist sie auch ständig völlig überfüllt.

Und wenn du dir denkst „Ach, dann geh ich einfach zum Ende der Saison nach Arugam Bay“ – Pustekuchen!

Wir waren Anfang Oktober noch in Arugam Bay, wo der Surf schon echt scheiße war und es waren trotzdem immer über 50 Leute im Wasser.

Und es ist in A-Bay nicht so, dass es viele Peaks gibt.

Es gibt einen.

50 Leute versuchen die gleiche Welle zu surfen.
Die dazu noch eine rechte Welle ist.

Nä, danke.

Man muss dazu sagen, dass das Surf-Niveau in Arugam Bay relativ niedrig ist und du dir als Intermediate viele Wellen abgreifen kannst.

Jedoch musst du dann ständig damit rechnen, dass dir jemand sein Brett in die Welle oder in Richtung von deinem Kopf schießt.

Da kannst du, während du in der Welle stehst, noch so laut brüllen, wie du möchtest.

Manchen Menschen ist nunmal einfach nicht zu helfen.

Grund #2 – Tuk Tuk Mafia in Arugam Bay

Wie ich oben geschrieben habe, surfe ich Goofy.

Ich habe an sich nichts dagegen, ab und zu mal ne rechte Welle zu surfen.

Aber nichtmal die Option zu haben, auch mal eine Linke zu surfen ist echt mies.

Und wenn du ein wirklich, wirklich, wirklich starkes Verlangen nach einer linken Welle hast, musst du dir ein Tuk Tuk in Arugam Bay nehmen, um dorthin zu gelangen.

Die Fahrt dauert dann aber etwa eine Stunde und ist teuer.

Warum nicht einfach einen Roller mit Boardrack mieten?

Ist nicht so leicht in Arugam Bay.

Du wirst bestimmt irgendwie einen Roller in A-Bay auftreiben können. Das ist auch ganz okay für einen Tag und nicht wirklich teuer.

Wenn du jedoch ein Boardrack am Roller hast, ziehst du dir automatisch den Hass der Tuk-Tuk Mafia zu.

Die Locals können in Arugam Bay ziemlich extrem sein (auch was Frauen anbelangt) und werden dich sicherlich früher oder später zur Rede stellen.

Was fällt dir auch ein dir einfach einen Roller zu mieten, weil es günstiger und bequemer ist, als ein Tuk-Tuk in Arugam Bay zu nehmen, nicht wahr?

Ich habe selbst gesehen, wie drei Tuk-Tuks fluchend einen Roller mit Boardrack in eine enge Gasse gejagt haben.

Muss ich nicht haben.

Und wenn du dem überfüllten Main Point in Arugam Bay entkommen willst, solltest du jedes Mal mindestens 1000 LKR (derzeit 5,5€) einplanen, um zu Surfspots wie Peanut Farm, Lighthouse etc. zu kommen.

Wenigstens bekommst du auf der Fahrt die schöne Umgebung von Arugam Bay zu sehen.

Nicht.

Grund #3 – Umgebung von Arugam Bay

Nicht, dass du die Umgebung nicht zu sehen bekommst.

Tust du.

Sie ist aber meiner Meinung nach nicht schön.

Es gibt – wie überall auf der Welt – ein paar coole Ecken zu sehen.

Im Grunde genommen sieht aber alles gleich aus.

Trocken.
Ein paar Bäume hier und da.
Viel Nichts.

Die Umgebung ist recht wüstenartig und bietet einfach nicht viel.

Keine beeindruckenden Reisfelder, keine Palmen, keine Hügel,
Wälder oder Berge. Keine Menschen, keine Dörfer.

Die Umgebung von Arugam Bay hat so seinen komplett eigenen Stil und es ist schön, mal etwas anderes zu sehen.

Aber gerade wenn man weiß, dass der Süden von Sri Lanka soooo viel schöner ist und sehr gute Wellen zu bieten hat, muss man sich nicht mehr wirklich nach Arugam Bay begeben.

Der Strand von A-Bay selbst bietet ein paar Shacks aus Holz und ein paar einzelne Bars.

Keine davon haben überdurchschnittlich viel Charme oder hinterlassen einen Wow-Effekt.

Das bringt mich direkt zum nächsten Grund.

Grund #4 – Ausrichtung auf Tourismus in A-Bay

Arugam Bay hat nur einen Zweck: Dem Tourismus dienen.

Mir kommt es so vor, als wären nach dem Tsunami zahlreiche Hütten so schnell wie möglich aus dem Boden gestampft worden.

Es fehlt die Liebe zum Detail und eine gewaltige Portion Charme.

So wie es jetzt ist, ist Arugam Bay eine lange Straße mit einer Kurve, wo links und rechts Restaurants hochgezogen wurden.

Eine Freundin hat es passend beschrieben als „Pop-up Party Place“.

Ein paar vereinzelte Restaurants haben sich lustige Designs ausgedacht und gute Ideen umgesetzt, aber das bringt dem Gesamteindruck, den das Dörfchen hinterlässt, nicht viel.

A-Bay bietet keine Kultur.

Jeder ist lediglich dort, um Geld zu machen.

Wir alle müssen Geld verdienen, natürlich.

Aber in A-Bay gibt es wirklich nichts außer dem Tourismus.

Die Einheimischen scheinen keinen anderen Grund zu haben, um vor Ort zu sein.

Die Touristen kommen und gehen und dementsprechend wird auch die Verhandlungsbasis bei allem gesetzt – mit dem Gedanken „die hauen eh in ein paar Tagen ab“.

Zudem muss man erwähnen, dass wenn irgendeine Kultur Einfluss hat, es der strenge Islam ist.

Dementsprechend wirst du nicht viele einheimische Frauen oder Kinder auf der Straße sehen.

Ich kann es nicht wirklich in Worte fassen, aber das macht die Stimmung ein wenig eigenartig.

Grund #5 – Arugam Bay ist teuer

Dadurch, dass Arugam Bay so sehr auf den Tourismus ausgelegt ist, werden natürlich auch für den Tourismus passende Preise verlangt.

Unterkünfte sind das kleine oder auch große Bisschen teurer und auch für das Essen wir mehr verlangt, als beispielsweise im Süden der Insel.

Man addiere die ganzen Tuk-Tuk Fahrten zu den Surfspots, die zahlreichen Getränke in den Partynächten, hohe Preise für die Unterkunft und Schwupps landet man schnell bei einem soliden Sümmchen.

Für das gleiche Geld lässt es sich definitiv im schöneren Teil des Landes besser leben.

Das alles ist selbstverständlich nur meine persönliche Meinung zu Arugam Bay und viele Leute genießen ihren Aufenthalt dort sehr.

Ich bin mir sicher, dass Arugam Bay dir gefällt dir, wenn

  • du Lust auf viel Party hast,
  • du rechte Wellen liebst und
  • du nicht zu viel Zeit dort verbringst.

Wenn du irgendwo zu fairen Preisen in unterkommen möchtest, dann würde ich dir Another World empfehlen.

Die Crew ist lustig und das Essen dort ist fantastisch.

Und sie haben original italienischen Kaffee und europäisches Nutella (ja, schmeckt wirklich anders!).

3.3. Surfen im Süden von Sri Lanka

– Ende Oktober bis Ende März –
Surfen in Sri Lanka Süden Mirissa

Unterkünfte beim Surfen in Sri Lanka (Süden)

Im Süden und Südwesten von Sri Lanka gibt es eine Menge guter Surfspots. Es kommt nun ganz darauf an, wonach genau du suchst.

Willst du, dass fast die ganze Woche auch außerhalb des Wassers ordentlich was los ist, sollten Städtchen wie Unawatuna, Mirissa und Weligama gut zu dir passen.

Willst du es etwas entspannter haben, solltest du dich nach Midigama, Ahangama und Matara begeben. Besonders letzteres bietet noch besonders viel Ruhe.

 

1) Lapoint Surfcamp Ahangama

Die Surfcamps von Lapoint bieten dir stets guten Komfort. Das Camp in Ahangama kommt direkt mit zwei Unterkünften um die Ecke – einem Beach House und einer Villa mit Pool & Garten.

An sich ist nicht viel los in Ahangama, aber man ist ruck zuck in den benachbarten Städtchen Midigama und Weligama. Auch nach Unawatuna ist es nicht weit.

2) Cape Weligama

Luxus pur in hervorragender Lage.

Mehr muss man dazu nicht sagen, schau es dir am besten selbst an. In der Umgebung und direkt vor der Tür hast du gute Surfspots und schicke Cafés.

Besonders gut für Pärchen und Familien.

3) Sri Sharavi Spa Mirissa

Auch hier muss man etwas mehr Kleingeld mitbringen, aber die Preise sind mehr als human für das, was man geboten bekommt.

Die Villas befinden sich genau zwischen Mirissa und Matara (jeweils 5 – 10 Minuten), was an sich ganz gut ist, da man auf diese Weise schnellen Zugang zu einer Menge Surfspots hat. Gerade der Spot Thalaramba ist nur einen Steinwurf weit weg und größtenteils ohne Crowds vorzufinden.

Zudem hat man seine absolute Ruhe vor Massentourismus, der in Mirissa schonmal aufkommen kann.

3.4. Zusätzliche Informationen & Eckdaten

– an Anfänger gerichtet –

Surfen Sri Lanka Guide Anfänger

Sri Lanka war früher bekannt als Ceylon, das Land des Tees, des Kaffees, der Kokosnüsse und des Zimts.

Heute ist es eins der zuverlässigsten Surfziele im Indischen Ozean.

Stell dir jetzt noch freundliche Einheimische, Palmen bestückte Strände und kristallklares Wasser vor und du bist im tropischen Surfparadis von Sri Lanka.

Anfänger finden unzählige Surfschulen um das Grundwissen zu erlernen.

Fortgeschrittene Surfer hingegen können sich über leere Line-ups im Süden der Insel freuen.

Warum solltest du auf Sri Lanka surfen gehen?

Zum einen ist Sri Lanka das ganze Jahr über surfbar.

Es gibt zwei Saisons zum Surfen – die Ostküste lässt sich gut von März bis September surfen und die Südwestküste ist von November bis März surfbar.

Sri Lanka bietet eine große Auswahl an Wellen für alle Surf-Levels, jedoch hat Sri Lanka noch mehr zu bieten. 

Man kann Yoga praktizieren, buddhistische Ruinen und Tempelanlagen besuchen, sowie aufregende Safaris mit einer einzigartigen Planzen und Tierwelt unternehmen. 

Das Essen in Sri Lanka ist ein Gaumenschmaus.
Und an sich günstig!!

Stell dir eine Sunset Session mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang vor, woraufhin du den Tag gemütlich in einem der unzähligen leckeren Restaurants mit einem feinen Abendessen ausklingen lässt.

Was will man mehr?

An der Südwestküste Surfen

Zwischen November und April hast du an der Südwestküste morgens Offshore Wind, was in der Regel gute Wellen hervorbringt.

Das ist auch die Trockenzeit, wo die Niederschlagswahrscheinlichkeit sehr gering ist, du jedoch eine große Chance auf viel Sonne hast.

Zudem beträgt die Wassertemperatur um die 27 C, was für dich bedeutet, dass du problemlos im Bikini oder in Boardshorts surfen kannst.

Die Ostküste von Sri Lanka

Zwischen Mai und Oktober bekommt die Ostküste von Sri Lanka konstant guten Swell ab.

Während dieser Jahreszeit bleibst du an dieser Küste trocken und entfliehst der Monsoon Saison and der Südwestküste. 

Auch hier gibt es – wie oben beschrieben – unzählige Breaks und gute Wellen für jedes Surf-Level.

2.1.2. Surfspots im Süden von Sri Lanka

Es gibt im Süden von Sri Lanka eine riesige Menge an Surfspots. Es würde den Rahmen ein wenig sprengen, wenn ich alle davon aufzählen und genau beschreiben würde.

Außerdem gehört es zum Surfen doch dazu, für sich selbst neue Spots zu entdecken und das Abenteuer möchte ich dir nich nehmen. Denn Sri Lanka ist ideal dafür – fahr einfach die Küste mit dem Roller entlang und du wirst so viele leere Surfspots sehen.

Ich beschreibe lediglich die gängigen Surfspots von Matara bis nach Unawatuna hoch 🙂

Surfen in Sri Lanka Süden Matara

Surfen in Sri Lanka – Matara

1) Madiha

Den Surfspot Madiha findest du am Polhena Beach und hat eine Rechte und eine Linke zu bieten.

Der A-FRAME auf der rechten Seite bricht über Riff, nicht gefährlich und relativ fett, aber super spaßig. Perfekt zum Üben von Turns. Wäre da nur nicht diese Crowd. Es ist zu 90% der Zeit wirklich, wirklich, wirklich voll und teilweise auch eine nicht so schöne Stimmung im Wasser.

Die LINKE Welle auf der linken Seite bricht ebenfalls über Riff, ist aber super shallow / flach. Wirklich nur für geübte Surfer, die mit steilen und schnellen Wellen klarkommen. Diese Welle wirft auch ab und zu, sodass man auf Barrel-Jagd gehen kann.

Wenn nicht gerade Low Tide ist, kannst du besonders gut morgens surfen gehen, da noch nicht so viele Menschen im Lineup sitzen.

Vorsicht ist geboten bei Locals, droppen an diesem Spot gerne rein.

2) Lakshawaththa Beach

An diesem Strand brechen die Wellen lediglich über Sand und relativ sanft. Der Strand ist relativ lang und es brechen viele verschiedene Peaks, sodass für jeden eine Welle zu haben ist.

Es kann schonmal voll werden, jedoch sind von der Crowd etwa 80 – 90% Surfschulen.

Alternativ kannst du auch mal den Strand davor (direkt an der Straße) oder dahinter (auch direkt an der Straße) ausprobieren, sind wir beides schon gesurft und hatten Top Wellen.

Surfen in Sri Lanka – Mirissa Beach

In der Bucht von Mirissa bricht eine rechte Welle über dem Riff. Die Welle ist zu Beginn in der Regel steil und teils hollow, läuft dann aber aus und wird relativ fett. Teilweise kann man die Ausläufer der Welle sogar als Linke surfen.

Kann ziemlich shallow sein, also nicht unbedingt für blutige Anfänger geeignet.
Zudem ist es im Lineup immer busy.
Ach ja, Seeigel schmücken das Riff.

Surfen in Sri Lanka – Weligama

Der lange Strand entlang der Bucht von Weligama bietet perfekte Bedingungen für Anfänger.

Die Wellen brechen über Sand und sind super sanft. Es gibt mehrere Peaks, die auch bitter nötig sind, um die teilweise riesigen Menschenmengen im Wasser zu verarbeiten.

Fortgeschrittene können lieber in Richtung Mirissa oder Midigama ausweichen.

Surfen in Sri Lanka – Midigama

1) Plantations

Plantations bricht über Riff und hat hauptsächlich rechte Wellen zu bieten. Der Surf fängt hier schon ab 2ft an zu laufen und hält auch gut was aus.

Ist eher für Fortgeschrittene geeignet

2) Coconuts

Auf der anderen Seite vom gleichen Strand wie Plantations findest du Coconuts, wo dich schnelle und teilweise richtig steile linke Wellen erwarten, die auf trockenem Riff als Close-out zu machen.

Meistens ist dieser Spot recht leer.

Für die Fortgeschrittenen: Einfach bei Plantations ins Wasser gehen und rüber paddeln.

3) Rams

Wahrscheinlich der berühmteste Spot in der Gegend. Kurze, knackige Barrels brechen übers Riff nach rechts weg.

3) Lazy Left

Wie der Name es schon vermuten lässt, sind die Wellen hier super entspannt. Es ist ein Reef Break, der sich zur Abwechslung auch mal für Anfänger ganz gut eignet, zumal das raus paddeln auch sehr leicht ist.

Fortgeschrittene haben hier beim Surfen in Sri Lanka ihren Spaß, sobald Poseidon größere Wellen in Richtung Lazy Left schickt.

Surfen in Sri Lanka – Ahangama

1) Kabalana

Dieser schöne A-Frame bricht über Riff und läuft im Grunde genommen durchweg. Jedoch zieht genau dieser Fakt ziemlich viele Leute an.

Die Welle selbst ist von Gott für Könner erdacht worden, weshalb die Beginner sich bitte am Strand lieber in die Close-outs werfen sollten.

2) Fishsticks

Beim Surfen in Sri Lanka gibt es auch einen Surf Spot, der den wunderschönen Namen Fishsticks trägt. Diesen A-Frame surfst du bei Mid & High Tide, da bei Low Tide nicht genug Wasser auf dem Riff ist, um sicher das Surfbrett zu schwingen.

Surfen in Sri Lanka – Unawatuna

1) Dalawella Beach

Diese rechte Welle findest du südlich von Unawatuna und sie bricht über Riff. Neben einem Felsen.

Die Welle ist nichts besonderes, kann aber wirklich Spaß machen, wenn man einen guten Tag erwischt.

2) Dewatta Beach

Diesen Beachbreak findest du nördlich von Unawatuna und er hat sowohl linke als auch rechte Wellen im Angebot. Ideal sind diese Wellen für Anfänger.

Als Fortgeschrittener Surfer kann man sich den Weg in den meisten Fällen sparen, es sei den es kommt wirklich großer Swell rein.

Achtung: Wasser kann ganz schön dreckig sein.

Restaurants im Süden von Sri Lanka

Beim Surfen in Sri Lanka möchte man natürlich nicht auf gutes Essen verzichten. Und das wirst du auch nicht müssen!

Die Restaurant Szene ist jetzt nicht unbedingt etwas, was dich vom Hocker hauen wird, aber man kann auf jeden Fall sehr gut Essen gehen. Zu fairen Preisen.

Im Grunde genommen lassen sich in jedem Dörfchen gute Restaurants ausfindig machen. Am leichtesten ist es, wenn du dich in deiner Unterkunft nach solchen erkundigst.

Meine Top 6 in der Region waren (ohne bestimmte Rangfolge):

Kannst ja mal vorbeischnuppern.

Party im Süden von Sri Lanka

Du findest im Süden von Sri Lanka – zumindest bisher – noch lange nicht die Party Szene von Berlin.

Dennoch gibt es ab und zu Parties, auf denen wirklich gute Musik gespielt wird. Wenn du aber sowieso vor hast, das eine oder andere Bier zu viel zu konsumieren, wird dich die Musik eh nicht weiter stören und du kannst relativ oft innerhalb von einer Woche ausgehen.

Besonders Mirissa und Unawatuna bieten sich gut zum “richtigen” feiern gehen an. Für ein gemütliches Bier abends sind zum Beispiel “The Doctors House” am Polhena Beach in Matara oder jegliche Cafés in Weligama ganz gut.

Was du auf keinen Fall verpassen darfst: Die Party jeden Mittwoch im Cheeky Monkey in Midigama!

Oftmals gibt es zudem in den einzelnen Orten Special Events, die du gut besuchen kannst. Also immer die Augen offen halten, Plakate hängen normalerweise überall.

4. Preise und Lebenshaltungskosten auf Sri Lanka

Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten auf Sri Lanka?

Die Lebenshaltungskosten betragen etwa 600€ pro Monat.

Ich habe sogar mit 540€ im Monat wie ein König auf Sri Lanka gelebt.

Natürlich variieren die monatlichen Ausgaben auf Sri Lanka von Person zu Person.

Eine Shopping Queen, die sich mit unzähligen handgefertigten Klamotten eindeckt, wird wohl oder übel ein 50€ tieferes Loch in ihr Reisebudget für Sri Lanka reißen müssen.

Aber lass’ uns mal eine Runde Deutsch sein und die ganze Geschichte systematisch analysieren.

Zuerst breche ich dir meine persönlichen monatlichen Ausgaben auf Sri Lanka in drei Bereiche herunter:

  • Fancy Haus mieten auf Sri Lanka: 220€ pro Person
  • Roller mieten auf Sri Lanka: 120 – 150€ pro Person
  • Andere Ausgaben auf Sri Lanka: 200€ pro Person

Ich werde die Preise für Lebensmittel und Getränke weiter unten aber noch einmal etwas geordneter wiedergeben.

4.1. Haus Mieten auf Sri Lanka

– im Süden der Insel –

haus mieten auf sri lanka kosten

Unser dreistöckiges Schloss mit Meerblick, das wir zu zweit bewohnen.

Ich kann dir nur sagen, wie es im Süden von Sri Lanka ist, ein Haus zu mieten.

Die schöne, grüne Gegend um Midigama, Mirissa und Matara herum hat einiges zu bieten.

Unter anderem auch Leute, die dich gerne abziehen möchten.

Bei der Suche nach einem Haus musst du also ein wenig den Fuchs aus dir herauslassen und aufpassen, dass du keine zu hohe (inoffizielle) Skin-Tax zahlst.

Letzten Endes wirst du jedoch kaum um einen erhöhten Preis herumkommen und mehr zahlen, als ein Local.

Das ist aber auch nicht so schlimm, schließlich verdienst du dir dein Brot wahrscheinlich ja auch nicht in LKR und der Wechselkurs funktioniert stark zu deinen Gunsten.

Wir selbst haben uns zu Beginn in einem Hostel in Matara eingenistet, einen Roller gemietet und haben Menschen in Surfcamps und Hostels angesprochen.

Diese haben uns immer zu weiteren Leuten weitergeschickt, die uns ihre Häuser oder die Häuser ihrer Freunde gezeigt haben.

Das Problem daran ist, dass keiner der freundlichen Locals eine Vorstellung davon hatte, was wir wirklich gesucht haben.

Zu sagen, dass es ruhig ein wenig fancy sein darf, hat in den meisten nur ausgelöst, dass sie horrende Preise für wahrhaftige Bruchbuden ausgerufen haben.

Wir haben uns über diesen Weg sieben Häuser angeschaut und keines davon sagte uns zu.

Die Preise noch weniger, denn diese lagen bei 800€ – 1200€ im Monat.

Während der Suche haben wir natürlich auch im Internet nach Häusern gestöbert.

Dort haben wir dann schon gemerkt, dass die uns genannten Preise nicht so ganz fair waren.

Wir sahen direkt drei schöne Häuser zu wirklich guten Preisen.

Jetzt musste nur noch die Lage stimmen.

Kurz zu den Adressen gefahren und mit den Vermietern getroffen, legten wir uns ziemlich schnell auf unsere damalige Wohn-Burg fest.

Wir unterschrieben einen Vertrag für drei Monate unterschrieben und konnten nach 2 Tagen bereits einziehen.

Auf Sri Lanka ein Haus mieten ist also relativ easy.

Und für unseren dreistöckigen Palast mit Meerblick und Garage zahlten wir insgesamt lediglich 440€ im Monat.

4.2. Roller Mieten auf Sri Lanka

– mit Board-Racks für Surfbretter –

roller mieten sri lanka guide

Unsere zwei extrem männlichen Rennmaschinen.

Im Osten von Sri Lanka, also auch in Arugam Bay, würde ich dir nicht unbedingt empfehlen einen Roller zu mieten.

Es sei denn du rangelst gerne.
Mag ja vorkommen.

Jedenfalls gibt es besonders in Arugam Bay eine kleine Tuk-Tuk Mafia, die es nicht gerne sieht, wenn Touristen mit einem Roller herumfahren.

Und schon gar nicht, wenn der Roller auch noch ein Board-Rack hat.

Ich habe tatsächlich mit eigenen Augen gesehen, wie drei Tuk-Tuks brüllend einem Roller mit Board-Rack hinterhergejagt sind.

So musst dich dich dort wahrscheinlich den ungeschriebenen Regeln fügen und mit dem Tuk Tuk zu den Surfspots hopsen.

Das kann schon teuer werden, wenn du täglich 5€ für Surf Sessions latzen musst.

In Arugam Bay ist also nicht viel mit Roller mieten.

Im Süden von Sri Lanka einen Roller mieten ist da schon angenehmer.

Am besten fragst du in einem oder mehreren Hotels nach, ob sie dir einen Roller mit Boardracks organisieren können.

Du wirst daraufhin kurzerhand irgendwohin geschickt, um dort deinen Roller abzuholen.

Ich würde dir empfehlen, vorher den Preis per Telefon fix zu machen, damit du nicht unnötig mit dem Tuk-Tuk durch die Gegend kutschiert werden musst.

Normale Preise, je nach Saison, liegen zwischen 700 LKR und 1000 LKR am Tag.

Bei einer langfristigen Miete solltet ihr euch aber definitiv in die Richtung von 700 LKR oder günstiger bewegen.

Wie du siehst, ist das Roller mieten auf Sri Lanka mehr als doppelt so teuer, wie der Akt sich einen Honda Roller auf Bali zu organisieren.

Einen Roller mieten auf Sri Lanka ist mit 120€ – 150€ pro Monat aber immer noch human.

4.3. Lebenshaltungskosten

–  Lebensmittel und Getränke –

Preise auf Sri Lanka Geld

Jetzt kommen wir zu dem Teil, der wirklich von jedem selbst abhängt. Was ist in den monatlichen Lebenshaltungskosten auf Sri Lanka inbegriffen?

Nun, mein Freund.

Du willst doch eigentlich nur wissen, was ein Bier oder eine Flasche Wein auf Sri Lanka kostet, oder?

Alkohol Preise auf Sri Lanka

  • Kleine Dose Bier – 150 LKR / 75 Cent
  • Flasche Wein – 1000 – 2000 LKR / 5,5 – 11€
  • Flasche Schnaps (Arrak) – 1500 LKR / 8,4€

Die Alkohol Preise auf Sri Lanka sind an sich noch ganz okay.

Sich mit Alkohol auszuknipsen ist auf Sri Lanka nicht ganz so günstig, wie in Deutschland.

Aber man muss auch im Kopf behalten, dass wir uns hier auf einer Insel befinden.

Ein kleines Lion Bier kann man für 75 Cent in Liquor Stores erwerben.

Im Supermarkt wirst du lang danach suchen (und auch nicht fündig werden).

Ein Bier in den Bars von Sri Lanka kostet meist um die 300 LKR (1,7€).

Cocktails bekommst du für etwa 800 LKR (4,5€).

Und ich sag dir – die Happy Hours auf Sri Lanka lohnen sich auf jeden Fall.

Die Preise halbieren sich oder du bekommst du doppelte Menge zum gleichen Preis.

In den 200€ Lebenshaltungskosten auf Sri Lanka sind bei uns täglich zwei Mahlzeiten außer Haus inbegriffen.

Es ist einfach günstiger wie Locals zu essen, als selbst zu kochen.
Eine Mahlzeit kostet zwischen 100 – 300 LKR, was so gut wie gar nichts ist.

In unserem liebsten Restaurant dürfen wir uns selbst den Teller mit Reis, deliziösem Curry, Bohnen, und noch ganz viel anderem Zeug voll klatschen, wie wir lustig sind und müssen dann ganze 150 LKR auf den Tisch legen.

Das sind derzeit 85 Cent.

 

Alkohol Preise Sri Lanka Haus Mieten Trypophobie

Local Food. Für alle, die an Trypophobie (Angst vor Löchern) leiden.

 

Wenn du beispielsweise in Mirissa ausgehst und in einem der Restaurants direkt am Strand speist, solltest du mit Preisen zwischen 800 (Burger) – 2000 LKR (Lammkeule) rechnen.

Je nachdem, was du isst.

So habe ich im Zephyr 1500 LKR (8,40€) für mein Thunfisch-Steak bezahlt und wurde im besten Sinne aus den Socken gehauen.

Endlich mal ein Restaurant, die dir wirklich „rare“ bringen, wenn du es bestellst!

Frühstück machen wir uns jeden Tag selbst.

Wir sind durch das exzellente Frühstück in Deutschland etwas verwöhnt und stehen nicht so auf die „Wurst“ in den ganzen Frühstücks-Läden hier ungebraten serviert wird.

Google mal “chicken sausage sri lanka” und du ahnst vielleicht, wovon ich rede.

Zudem gibt es kein gutes Brot in dieser Gegend und Käse kostet ein Vermögen (ohne wirklich lecker zu sein).

Daher pürieren wir jeden Morgen Früchte, die wir super günstig bei einem Stand vor unserer Tür bekommen und gießen diesen Saft über unsere Haferflocken mit Cornflakes oder selbst gemachtem Müsli.

Eine Packung Kelloggs kostet etwa 5,5€ und ein Kilo Haferflocken bekommst du für für 2,5€.

Wir hauen uns jeden Morgen vor dem Surfen eine gute Menge davon rein, weshalb wir alle zwei bis drei Tage beides neu kaufen müssen.

Die Preise für Obst auf Sri Lanka sind da schon deutlich besser.

Wir hauen uns den ganzen Tag Kokosnuss-Wasser rein und futtern durchgängig frisches Obst vom Stand vor der Tür.

Obst Preise Sri Lanka
  • 1 große Banane – 15 LKR / 8 Cent
  • 1 große Papaya – 50 LKR / 28 Cent
  • 1 Kokosnuss – 50 LKR / 28 Cent
  • 1 große Mango – 50 LKR / 28 Cent
  • 1 große Avocado – 50 LKR / 28 Cent
  • 1 große Ananas – 150 LKR / 84 Cent

Besonders Vegetarier und Veganer werden sich über die Obst Preise auf Sri Lanka freuen.

Fazit: Wenn du nicht jeden Tag westlich angehauchtes Essen brauchst, dann fährst du mit 200€ Lebenshaltungskosten im Monat sehr gut, da die Preise für Essen auf Sri Lanka super günstig sind.

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