Surfen auf La Iora und Santa Teresa

Surfen auf La lora

Das Surf-Geheimnis der Halbinsel La Lora

Costa Rica ist für einige wunderbare Eigenschaften und Eigenheiten bekannt.

Die grüne Natur liegt bis heute im Einklang mit den farbenfrohen Papageien. Und wer danach sucht, findet das eine oder andere Faultier.

Außerdem hat Costa Rica die unterschiedlichsten Strände.

Dank der Vulkanlandschaft gibt es schwarze Sandstrände. Aber auch goldener Sand ist zu finden. Genauso wie Strände am Riff, die mit Muscheln jeder Art übersät sind.

Vor allem ist Costa Rica aber ein Surfer-Paradies.

Wer das Internet befragt, der bekommt eine Menge Wellen vorgeschlagen. Jeder Strand wird genauestens beschrieben und jedes Strandhotel im Detail bewertet.

Wer aber die einheimischen Surfer befragt, der findet die wahren Wellen. Versteckt von Tourismus, aber durchaus erreichbar.

Ich bin vor kurzer Zeit auf einen Geheimtipp der einheimischen Surfer-Gesellschaft gestoßen und möchte diesen mit euch teilen: La Lora.

Aber fangen wir mal ganz vorne an.

Im Süd-Westen der Nicoya-Halbinsel in Costa Rica befindet sich ein kleiner Ort namens Santa Teresa.

Dieser Ort ist durchaus bekannt und es gibt nicht nur Hotels, sondern auch ausreichend Airbnb Optionen.

Eine Unterkunft oder ein Surf Hostel zu finden ist also kein Problem.  

Auch an Einkaufsgelegenheiten und Restaurants scheitert man dort nicht.

Der Ort ist gefüllt mit netten Restaurants, die sich an der Hauptstraße entlang aufreihen.

Hier findet man wirklich jede Küche – von Israeli bis Sushi und alles dazwischen.

Santa Teresa hat auch einige Bars, in denen Varianten von Costa-Ricanische Bieren angeboten werden.

Allerdings ist der Ort nicht für ein aufregendes Nachtleben bekannt.

La lora Surfen


Anreise - Santa Teresa und La Lora

Die meisten Urlauber kommen in San José an.

Es gibt aber auch einen kleinen Flughafen in Punta Islita, der günstig per Flugzeug von San José aus erreichbar und nur zwei Stunden von Santa Teresa entfernt ist.

Die Straßen nach Santa Teresa sind nicht gepflastert und schwer zu befahren, daher braucht man ein passendes Auto.

Auch Santa Teresa selbst hat keine richtigen Straßen und am besten ist man auf einem Quad oder zu Fuß unterwegs.

Aufgrund der eher schweren Anreise sind auch nicht so viele Touristen unterwegs, wie im Rest des Landes.

Auch in der Hauptsaison tummelt es sich im Wasser nicht und auch eine Unterkunft ist leicht gefunden.

Eine weitere Anreisemöglichkeit ist per Schiff von Herradura nach Mal Pais.

Gegebenenfalls muss man sich ein Taxi, oder eine Busfahrt von und zum Schiff-Taxi leisten.

Schwimmen auf La lora


Der Strand von Santa Teresa und La Lora

Wer schon einmal in Santa Teresa war weiß, dass es sich um einen goldenen Strand mit vielen Steinen im Wasser handelt.

Obwohl man im Internet lesen kann, dass selbst Kelly Slater bereits die Wellen Santa Teresas gesurft hat, ist das Meer wegen der großen Steinansammlungen schwer zu surfen.

Der einzige relativ gefahrenfreie Surf-Spot ist “Banana Beach”, welcher durch ein Restaurant mit gleichem Namen erkannt werden kann.

Surfbretter kann man sich am Strand selbst auch nicht ausborgen, sondern muss einen Surf Verleih an der Straßenseite suchen.

Von denen gibt es aber dann doch einige.

Aber keine Sorge, nicht weit entfernt, gibt die echte Surf-Erfahrung.


Mein Geheimtipp – La Lora

Nördlich von Banana Beach, leicht zu Fuß erreichbar innerhalb von 15-20 Minuten gibt es einen Strand, der auf den Karten nicht eingezeichnet ist – namens La Lora.

Der Strand dort ist weiß und auch die Steine bleiben aus.

Eine kleine Surfschule vermietet dort erstklassige Surfbretter jeder Größe.

Die Wellen sind wirklich einmalig gut. Über 800m erstreckt sich der Abschnitt des Strandes, bis später die Steinige Landschaft Anschluss findet.

Innerhalb der Strandzone bilden sich unterschiedliche Wellen, unter anderem auch Tubes.

Grundsätzlich rollen die Wellen eher langsam herein, sind aber von beträchtlicher Größe und können mit Longboard, sowie Shortboard und allem dazwischen gesurft werden.

Aber Achtung: Obwohl die Surfschule auch Surfstunden für Anfänger anbietet, sind die Wellen eigentlich nur für erfahrene Surfer geeignet.

Das Wasser ist eher Tief und Anfänger hätten Mühe, gegen das kräftige Weißwasser zu paddeln.

Surfen auf La lora


Wer also noch keine Pläne für den nächsten Urlaub hat und einen Surf-Spot für sich alleine sucht, in dem er sein neuestes Brett ausprobieren kann, sollte Costa Rica, besonders Santa Teresa und den Strand von La Lora unter die Lupe nehmen.

Außerhalb der einmaligen Surf-Erfahrung gibt es natürlich noch andere mögliche Unternehmungen, wie beispielsweise Quad –Touren und Wanderungen.

Vor der Anreise darf man sich hier nicht schrecken lassen, denn die lange Fahrt über Stein und Geröll zahlt sich definitiv aus.

Wer noch nicht überzeugt ist, sollte sich unbedingt Bilder zu der Gegend anschauen.

Wer die kleine Ortschaft einmal für sich entdeckt hat, möchte bestimmt nicht wieder weg.

Wie sehen uns dann dort,

Theresa

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